Dienstag | 27. Juni 2017 | 19:30 Uhr
Olympia-Eissport-Zentrum | Alpspitzhalle

ORCHESTERKONZERT II

KARTEN

STAATSKAPELLE WEIMAR
Oleg Caetani
| Dirigent

Juliane Banse | Sopran
Mariam Batsashvili | Klavier

Oleg Caetani      Mariam Batsashvili © Allard Willemse    
Juliane Banse © Stefan Nimmsgern

Richard Strauss
Parergon zur Sinfonia domestica op. 73 für Klavier (linke Hand) und Orchester
Drei Lieder der Ophelia op. 67/1-3 aus „Hamlet“
Symphonia Domestica op. 53


Die Staatskapelle Weimar und ihr Dirigent Oleg Caetani widmen sich der späten Tondichtung Symphonia domestica. Sie trägt wie Ein Heldenleben autobiographische Züge, gewidmet hat Richard Strauss sie seiner Frau Pauline und seinem Sohn Franz. Für Strauss war das Thema keine Kleinigkeit: "... ich gestehe, daß ich nicht spaßig sein wollte, als ich sie komponierte. Was kann denn auch ernsthafter sein, als das Eheleben?" Die Uraufführung fand aber nicht in "häuslicher" Umgebung statt, sondern 1904 in New York.
Musikalische Skizzen zur Symphonia domestica, das Zeugnis von Strauss' überbordendem Genie, sind im Parergon zusammengefasst und stehen am Beginn des Konzertabends. Der Klavierpart - ursprünglich für den Pianisten Paul Wittgenstein, also für die linke Hand, kompiniert - wird von der jungen georgischen Pianistin Mariam Batsashvili interpretiert.
"Die Drei Lieder der Ophelia von Richard Strauss gehören für mich zu seinen schönsten und interessantesten Liedkompositionen, die in ihrer Sparsamkeit und kühnen Harmonik einzigartig sind", merkte Aribert Reimann, der die Lieder 2011 für Sopran und 12 Instrumente bearbeitete, an. Interpretiert werden sie von Juliane Banse, einer Schülerin von Ks. Brigitte Fassbaender, die sich als reflektierte und präzise Liedinterpretin und sensible Gestalterin auf der Opernbühne international etabliert hat.

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