NameBiographie
Lisa BatiashviliDie vom Publikum und von Kollegen für ihre Virtuosität und ihr „tiefgründiges Einfühlungsvermögen“ (
Financial Times) gerühmte georgische Violinistin, hat enge und beständige Beziehungen zu einigen der weltbesten Orchester aufgebaut. Darunter New York Philharmonic, der Staatskapelle Berlin, den Berliner Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich und dem Chamber Orchestra of Europe. In der aktuellen Saison konzertiert Lisa Batiashvili als Artist in Residence mit dem Royal Concertgebouw Orkest. Zudem ist sie Portrait-Künstlerin bei den Bamberger Symphonikern. Von 
Musical America wurde ihr die Auszeichnung „Instrumentalist of the Year 2015“ verliehen.
Höhepunkte in Lisa Batiashvilis Saison 2016/2017 sind Auftritte mit Gautier Capuçon und der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Andrés Orozco-Estrada, dem Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel, dem London Symphony Orchestra unter Michael Tilson-Thomas, den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle sowie dem Orchestre de Chambre de Paris mit François Leleux. Zudem wird sie Anders Hilborgs Violinkonzert Nr. 2 mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra unter Sakari Oramo uraufführen. Mit demselben Programm folgen Konzerte mit dem Gewandhausorchester und Alan Gilbert.
Mit dem Royal Concertgebouw Orkest führt sie Tschaikowskys Violinkonzert unter Antonio Pappano, Prokofiews Violinkonzert Nr. 2 unter Daniele Gatti und Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 unter Vladimir Jurowski auf. Während ihrer Konzertphase mit den Bamberger Symphonikern spielt sie Dvořáks Violinkonzert unter Ingo Metzmacher. Außerdem präsentiert sie gemeinsam mit François Leleux die Konzerte für Violine und Oboe von Bach und Thierry Escaich unter Jakub Hrůša. Ihre Kammermusikprojekte führen sie zur Eröffnung des Boulez Saals nach Berlin, wo sie gemeinsam mit Mitgliedern der Staatskapelle Berlin spielt. Weiter tritt sie bei einigen Konzerten mit dem georgischen Jazzpianisten Beka Gochiashvili und einem Tribute Konzert für Alfred Brendel in Berlin auf.
Ihr neues Album, das Lisa Batiashvili exklusiv bei der Deutschen Grammophon eingespielt hat, erscheint im November 2016. Darauf sind die Violinkonzerte von Tschaikowsky und Sibelius mit der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim zu hören. Ihre vorherige Aufnahme, unter anderem mit François Leleux, Emmanuel Pahud und dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks, ist den Werken von J.S. Bach sowie C.P.E. Bach gewidmet. Frühere CD- Aufnahmen umfassen Einspielungen des Violinkonzertes von Johannes Brahms mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann (auch als DVD erhältlich) sowie Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 1 mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks und Esa-Pekka Salonen. Zudem nahm Lisa Batiashvili Violinkonzerte von Beethoven, Sibelius und Lindberg für SONY auf.

Brno Philharmonic OrchestraDeren Wurzeln bis in die 1870er Jahre zurückreichen, als der junge Leoš Janáček sich um die Gründung eines tschechischen Symphonieorchesters in Brünn bemühte, sind diesem bis heute sehr verbunden. Die Werke dieses berühmten Komponisten des 20. Jahrhunderts bilden das Kernrepertoire des Orchesters, und bis heute gelten die Aufführungen seines Oeuvres durch Brno Philharmonic als besonders authentisch. Das jetzige Orchester entstand 1956 aus dem Zusammenschluss des Rundfunkorchesters Brno mit lokalen Orchestern, und seither gehört es zu den führenden tschechischen Orchestern, sowohl hinsichtlich seiner Größe als auch seiner Bedeutung. Auf seinen Auslandstourneen spielte es n die tausend Konzerte in ganz Europa, den USA, Lateinamerika und im mittleren und fernen Osten. Brno Philharmonic ist regelmäßig bei Festivals in Tschechien und im Ausland zu Gast, wobei das Orchester häufig gemeinsam mit dem ausgezeichneten Czech Philharmonic Choir Brno auftritt. Regelmäßig produziert das Orchester Aufnahmen für den tschechischen Rundfunk, das tschechische Fernsehen sowie für eine Reihe von Musiklabels (Supraphon, Sony Music, IMG Records, BMG, Channel 4); durch die Agentur Czech Orchestra Recordings erhält es außerdem eine wachsende Zahl von Anfragen globaler Klientel.
Im Laufe seiner Geschichte standen zahlreichen tschechische und internationale Dirigenten am Pult des Orchesters, darunter Břetislav Bakala, František Jílek, Petr Altrichter, Jiří Bělohlávek, Jakub Hrůša, Tomáš Netopil, Charles Munch, Kurt Masur, Sir Charles Mackerras, Yehudi Menuhin und Aleksandar Marković. Das Orchester veranstaltet jährlich etwa hundert Konzerte in zwölf Abonnement-Reihen, wobei es im Rahmen seiner nicht-orchestralen Konzertreihen mit Ensembles unterschiedlicher Stilrichtungen zusammenarbeitet. Ein „Artist in residence“ gibt jeder Saison ein Gesicht; in der Vergangenheit waren das Olga Kern, Vadim Gluzman, Radek Baborák, Fazil Say, Benjamin Yusupov und Alina Pogostkina. Der britische Cellist Matthew Barley ist in der 61. Saison diese Rolle zu erleben. Seit 2000 organisiert Brno Philharmonic das Open-Air-Sommerfestival auf Schloss Špilberk in Brno, und seit 2012 ist es auch Veranstalter der renommierten, traditionsreichen Festivals Moravian Autumn, Easter Festival of Sacred Music und Exposition of New Music. Das Orchester unterstützt den international hochgelobten Kinderchor Kantiléna, ist seit 2010 am populären Edukationsprojekt Mozart’s Children beteiligt und gründete 2014 die Brno Philharmonic Academy.
Heute spielt Brno Philharmonic nicht nur national und international eine bedeutende Rolle auf dem Gebiet der symphonischen Musik; es fungiert auch als auch Hauptveranstalter der Musiksaison der zweitgrößten tschechischen Stadt, als aktiver Initiator von Festivals sowie als kreativer Vordenker im Hinblick auf die Programmgestaltung. Sein Sitz ist das wunderschöne Gebäude von Besední dům, das Brnoer Gegenstück zum Wiener Musikvereinssaal, das 1873 nach einem Entwurf von Theophil Hansen errichtet wurde; dennoch freut sich das Orchester auf seinen neuen, modernen Konzertsaal.
Akademie für Alte Musik Berlin1982 in Berlin gegründet, gehört die Akademie für Alte Musik Berlin (kurz Akamus) heute zur Weltspitze der historisch informiert spielenden Kammerorchester und kann auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte verweisen. Die internationale Bedeutung des Orchesters zeigt sich in der Vielzahl seiner Gastspiele im In- und Ausland. Regelmäßig gastiert das Ensemble in allen musikalischen Zentren Europas, Asiens, sowie Nord- und Südamerikas. Konzert-Tourneen führen das Orchester 2016 u.a. nach Buenos Aires und nach Japan, 2017 in die USA.
Seit 1984 gestaltet das Ensemble eine eigene Aboreihe im Konzerthaus Berlin und ist seit 1994 regelmäßiger Gast an der Berliner Staatsoper. 2012 begann zudem eine eigene Konzertreihe im Münchner Prinzregententheater. Akamus präsentiert sich mit rund 100 Auftritten pro Jahr in Besetzungsgrößen vom Kammerensemble bis zum sinfonischen Orchester. Das Ensemble musiziert unter der wechselnden Leitung seiner Konzertmeister Stephan Mai, Bernhard Forck und Georg Kallweit sowie ausgewählter Dirigenten.
Besonders mit René Jacobs verbindet das Ensemble eine enge künstlerische Partnerschaft, aus der zahlreiche gefeierte Opern- und Oratorienproduktionen hervorgegangen sind. Zuletzt wurden vor allem die gemeinsamen Interpretationen von Mozarts Entführung aus dem Serail und der Zauberflöte sowie von J. S. Bachs Matthäus- und Johannes-Passion international hoch gelobt und mit Preisen ausgezeichnet.
Zu weiteren dem Ensemble verbundenen Dirigenten zählen Marcus Creed, Daniel Reuss, Hans-Christoph Rademann, in den kommenden Spielzeiten werden Emmanuelle Haïm, Bernard Labadie, Paul Agnew oder Rinaldo Alessandrini das Orchester leiten.
Hervorzuheben ist die kongeniale Kooperation mit dem RIAS Kammerchor, von deren Qualität zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen zeugen. Mit international renommierten Solisten wie Isabelle Faust, Andreas Staier, Alexander Melnikov, Anna Prohaska, Werner Güra und Bejun Mehta arbeitet Akamus regelmäßig zusammen. Gemeinsam mit der Tanzcompagnie Sasha Waltz & Guests entstanden Erfolgsproduktionen wie Dido & Aeneas (Musik: Henry Purcell) und Medea (Musik: Pascal Dusapin).
Weit über eine Million verkaufte Tonträger sind Ausdruck des internationalen Erfolgs des Orchesters. Die seit 1994 exklusiv für das Label harmonia mundi France produzierten Aufnahmen wurden mit allen bedeutenden Schallplattenpreisen ausgezeichnet, darunter Grammy Award, Diapason d’Or, Cannes Classical Award, Gramophone Award, Edison Award, MIDEM Classical Award und der Choc de l’année sowie der Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. Zuletzt erschienen Händels Water Music, Mendelssohns Elias unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann sowie J. S. Bachs Johannes-Passion unter der Leitung von René Jacobs.
2006 erhielt das Orchester den Telemann Preis der Stadt Magdeburg, 2014 die Bach Medaille der Stadt Leipzig und den ECHO Klassik.
Marie-Claude Chappuis„Was für eine Stimme! Warm und weich exponiert sie einen vollen sonoren Körperklang und bleibt dabei dennoch in jedem Moment beweglich, anmutig und elegant. Verführerischer kann eine Stimme kaum klingen“. So resümierte kürzlich ein Musikmagazin des SWR („SWR2 Cluster“) in voller Begeisterung Marie-Claude Chappuisʼ Leistungen. Es ist vor allem die gleichermaßen heitere wie bedingungslose Hingabe an die Musik, die ihre Künstlerschaft singulär erscheinen lässt und auszeichnet. Eine Künstlerin, die auf der internationalen Szene zählt.
Marie-Claude Chappuis studierte Gesang am Konservatorium ihrer Heimatstadt Freiburg, anschließend an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo ihr für ihre Virtuosität einen Sonderpreis verliehen wurde. Zunächst Ensemblemitglied am Tiroler Landestheater – damals geleitet von Brigitte Fassbaender – eroberte sie sich bald die renommiertesten Bühnen in Europa und bald auch Asien.
Zu den Meilensteinen ihrer Karriere zählen Produktionen wie etwa Idomeneo (Idamante) dirigiert und inszeniert von Nikolaus Harnoncourt in Graz und Zürich, L’incoronazione di Poppea (Ottavia) unter der Leitung von René Jacobs in Berlin und Brüssel, L’Etoile (Lazuli) unter der Leitung von John Eliot Gardiner in Zürich und Genf, Carmen in der Regie von Brigitte Fassbaender in Innsbruck, Cosi fan tutte (Dorabella) bei den Salzburger Festspielen, La Clemenza di Tito (Sesto) unter der Leitung von Alain Altinoglu in Baden-Baden und Luxemburg, Il Matrimonio Inaspettato, eine Rarität von Paisiello (Contessa), unter der Leitung von Riccardo Muti bei den Salzburger Festspielen, in Ravenna und in Piacenza, Die Fledermaus (Orlofsky) am Grand Théâtre in Genf und La Damnation de Faust (Marguerite) unter der Leitung von Sir Roger Norrington in Leipzig.
In den letzten Jahren war sie in Cavalieris Rappresentazione di Anima et Corpo (Anima) unter René Jacobs an der Staatsoper Berlin zu Gast, in Schuberts Fierrabras (Maragond) inszeniert von Peter Stein bei den Salzburger Festspielen (eine Produktion, die 2018 an die Mailander Scala übernommen wird) und in La finta giardiniera (Ramiro) unter der Leitung von Emmanuelle Haïm in Lille und Dijon. 2016/17 wirkte sie u. a. an der Neuproduktion von The fairy Queen inszeniert von Mariame Clément und dirigiert von Christophe Rousset im Theater an der Wien mit sowie an einer Tournee von Il ritorno d’Ulisse in Patria unter der Leitung von René Jacobs.
Auf dem Konzertpodium trat sie zuletzt mit Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini (Arianna a Naxos von Haydn), mit dem Gewandhausorchester und Riccardo Chailly (Bachs Matthäuspassion), dem Mozarteumorchester Salzburg und Ivor Bolton (Mozarts c-moll-Messe) und mit dem New Japan Philharmonic und Ingo Metzmacher (Beethovens Missa Solemnis) auf.
Marie-Claude Chappuis konzertiert bei Liederabenden regelmäßig mit dem Lautenisten Luca Pianca und mit den Pianisten Malcolm Martineau, Cédric Pescia, Christian Chamorel und Michael Gees.
Ihre bereits umfangreiche Diskographie umfasst J.S. Bachs Matthäuspassion mit Riccardo Chailly (Decca), La Clemenza di Tito (Annio) mit René Jacobs (für einen Grammy Award nominiert, veröffentlich von Harmonia Mundi), Idomeneo (Idamante) mit Nikolaus Harnoncourt (DVD in der Styriarte Festival Edition) und die Brockes-Passion von Telemann (Prix du Midem 2009).
Chor des Bayerischen RundfunksAufgrund seiner besonderen klanglichen Homogenität und der stilistischen Vielseitigkeit, die alle Gebiete des Chorgesangs von der mittelalterlichen Motette bis zu zeitgenössischen Werken, vom Oratorium bis zur Oper umfasst, genießt der Chor des Bayerischen Rundfunks höchstes Ansehen in aller Welt.
Gastspiele führten ihn nach Japan sowie zu den Festivals in Luzern und Salzburg. Europäische Spitzenorchester, darunter die Berliner Philharmoniker und die Sächsische Staatskapelle Dresden, aber auch Originalklang-Ensembles wie Concerto Köln oder die Akademie für Alte Musik Berlin schätzen die Zusammenarbeit mit dem BR-Chor. In jüngster Vergangenheit konzertierte der Chor mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Bernard Haitink, Daniel Harding, Yannick Nézet-Séguin, Riccardo Muti, Riccardo Chailly, Thomas Hengelbrock, Robin Ticciati und Christian Thielemann.
Der künstlerische Aufschwung des 1946 gegründeten Chores verlief in enger Verbindung mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Seit 2003 ist Mariss Jansons Chefdirigent beider Klangkörper. Daneben wurde im Sommer 2016 Howard Arman zum Künstlerischen Leiter des Chores berufen. Wie sein Vorgänger Peter Dijkstra pflegt der englische Dirigent die große künstlerische Bandbreite des Chores und intensiviert sie darüber hinaus in den Spezialgebieten der alten und neuesten Musik.
In den Reihen musica viva (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks) und Paradisi gloria (Münchner Rundfunkorchester) sowie in den eigenen Abonnementkonzerten profiliert sich der Chor regelmäßig mit Uraufführungen. Für seine CD-Einspielungen erhielt er zahlreiche hochrangige Preise, darunter wiederholt den ECHO Klassik. Die DVD-Edition von Bachs Johannes-Passion wurde vom Preis der deutschen Schallplattenkritik in die Bestenliste 2/2017 aufgenommen.
Katharina MagieraWährend ihres Schulmusikstudiums mit Hauptfach Klavier verlagerte Katharina Magiera ihren Schwerpunkt von Klavier auf Gesang. Dem Studium zunächst in der Gesangsklasse von Prof. Vera U.G. Scherr in Mannheim, anschließend bei Prof. Hedwig Fassbender in Frankfurt am Main folgte das Konzertexamen bei Prof. Rudolf Piernay in Mannheim.
Sie war Stipendiatin der »Villa Musica« des Landes Rheinland-Pfalz, der Yehudi Menuhin-Stiftung »Live music now« und der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2009 gewann sie den Mendelssohn- Wettbewerb.
Ihr breit gefächertes Konzertrepertoire umfasst die Passionen und zahlreiche Kantaten J. S. Bachs, die Requien von Mozart, Verdi, Duruflé, Dvořák und Schnittke und Händels, Mendelssohns und Honeggers Oratorien, an denen sie unter den Dirigenten H. Rilling, G. Garrido, S. Weigle, M. Letonja, H-Chr. Rademann, P. Cao, P. Carignani, S. Kuijken, M. Beuerle, W. Toll und A. Fischer mitwirkte.
Die Liebe zum Lied, das Interesse an der Agilität der Stimme und die „spürbare räumliche“ Nähe zu Goethe regte Katharina Magiera zum Erkunden neuer vokaler Pfade an. So entstand die Idee, ein Liedprogramm mit Gitarre, welches vorwiegend die weniger bekannten Gedichte des Frankfurter Dichters in Vertonungen von Mendelssohn, Wolf und andere in eigener Bearbeitung für Gesang und Gitarre vorzustellen. Ihr Duopartner dabei ist Christopher Brandt, der die Lieder für Gitarre arrangiert hat, ein gefragter klassischer Gitarrist und mehrfach ausgezeichneter Komponist.
Auftritte auf der Opernbühne führten Katharina Magiera an das Staatstheater Wiesbaden, die Opéra du Rhin in Strasbourg und die Oper Frankfurt, deren Ensemble sie seit der Spielzeit 09/10 dem Ensemble angehört. Dort trat sie auf als Sphinx (Oedipe), Bradamante (Orlando furioso) und Rosalia (Tiefland), Alisa (Lucia di Lammermoor), Tisbe (La Cenerentola), Untos Frau (Sallinens Kullervo), Stallmagd (Königskinder), Cornelia (Giulio Cesare in Egitto), Oberpriesterin in Schoecks Penthesilea sowie als Flosshilde / Schwertleite (Ring), Ježibaba (Rusalka), Hänsel (Hänsel und Gretel), Dryade (Ariadne auf Naxos), Filosofia (LʼOrontea),Marzelline (Figaros Hochzeit), in den Frankfurter Erstaufführungen der Drei Einakter von Bohuslav Martinů, als Wanja (Iwan Sussanin) und Nancy (Martha).
Ein Gastengagement führte sie 2015 als Dritte Dame (Die Zauberflöte) an die Opéra Bastille Paris, im selben Jahr gastierte sie beim Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks unter A. Liebreich, debütierte bei den Salzburger Festspielen unter A. Orozco Estrada und sang beim MDR Symphonieorchester unter K. Järvi.. Bei den Salzburger Osterfestspielen kann man sie 2017 als Schwertleite unter Christian Thielemann erleben und im Spätsommer am Theater an der Wien als 3.Dame in Mozarts Zauberflöte unter René Jacobs.
Robin JohannsenDie amerikanische Sopranistin Robin Johannsen kam als Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin nach Europa und wurde bald festes Ensemblemitglied des Hauses. Nach drei Jahren wechselte sie an die Oper Leipzig und ist seit 2008 freischaffend tätig, mit einer besonderen Affinität zu Barock und Klassischer Musik.
In der Spielzeit 2017/2018 singt Robin Johannsen in einer Neuproduktion von Beethovens „Leonore“ (MARZELLINE) mit dem Freiburger Barockorchester unter René Jacobs u.a. am Theater an der Wien, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Concertgebouw Amsterdam sowie der Philharmonie de Paris. Weiterhin debütiert sie an der Elbphilharmonie mit Brittens „Les Illuminations“ zusammen mit Tabea Zimmermann und dem Ensemble Resonanz. Weitere Highlights der kommenden Saison sind die Oper Miriways beim Telemann-Festival (NDR Hamburg) unter Bernard Labadie, die Neuproduktion von „Die Entführung aus dem Serail“ (KONSTANZE) am Mozarteum Salzburg mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter René Jacobs und Andrea Moses (Regie) sowie die Wiederaufnahme von „King Arthur“ an der Staatsoper Berlin.
Die Höhepunkte der vergangenen Spielzeit waren u.a. die Neuproduktion von „King Arthur“ der Staatsoper Berlin und ihr Debüt als Fiordiligi in „Cosi fan tutte“ unter René Jacobs (auf Tournee in Deutschland, Spanien und Asien). Im Konzertbereich hat Robin Johannsen in der Saison 2016/17 u.a. mit Andrea Marcon, Teodor Currentzis und Raphaël Pichon sowie mit führenden Barockorchestern wie dem Freiburger Barockorchester, Concerto Köln und der Akademie für Alte Musik Berlin zusammengearbeitet.
CD Aufnahmen u. a.: Die Entführung aus dem Serail unter René Jacobs (harmonia mundi), Solo-CD „In dolce amore“ – Arien und Kantaten von Antonio Caldara mit Alessandro De Marchi und Academia Montis Regalis (Sony Classical – dhm); Parnasso in festa mit Andrea Marcon und La Cetra (Pentatone); Telemann: Ein feste Burg ist unser Gott mit Cocerto Melante (Sony Classical – dhm).
Matthias WinckhlerDer in München geborene Bariton bekam seinen ersten Gesangsunterricht bei Hartmut Elbert im Rahmen der Bayerischen Sing Akademie, der er von 2005 bis 2010 angehörte. Danach studierte er an der Universitat Mozarteum Salzburg bei Andreas Macco und in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair. Er besuchte Meisterkurse bei Rudolf Piernay, Matthias Goerne, Graham Johnson, Peter Schreier, Markus Hinterhauser, Christa Ludwig, Michele Pertusi, Bo Skovhus, Bejun Mehta, Malcolm Martineau und Breda Zakotnik. Er war Stipendiat der Walter und Charlotte Hamel Stiftung, der Walter Kaminsky Stiftung und wurde intensiv vom Kulturverein seiner Heimatstadt Fürstenfeldbruck gefördert.
Beim 11. Internationalen Mozart Wettbewerb 2014 in Salzburg wurde Matthias Winckhler mit dem 1. Preis sowie einem Sonderpreis ausgezeichnet. Des weiteren ist er Preisträger beim Internationalen Franz Schubert Wettbewerb 2013 in Dortmund, beim Internationalen Johann Sebastian Bach Wettbewerb 2012 in Leipzig, sowie beim Bundeswettbewerb Gesang 2010 in Berlin.
Matthias Winckhler ist als Lied- und Konzertsänger vor allem in Deutschland, Osterreich,der Schweiz und den Niederlanden tätig. Im Sommer 2015 debütierte er sowohl beim Kissinger Sommer als auch bei den Salzburger Festspielen. Er musizierte unter Dirigenten wie Florian Birsak, Fabio Bonizzoni, Reinhard Goebel, Hans Graf, Matthew Halls, Gunther Jena, Gianandrea Noseda, Helmut Rilling, Jordi Savall, Masaaki Suzuki, Vasiliy Petrenko, Christian Muthspiel, Jos van Veldhoven und mit Klangkörpern wie der Niederländischen Bachvereinigung, dem Bach Collegium Japan, der Camerata Salzburg, dem Mozarteumorchester Salzburg, den Wiener Philharmonikern, dem Philharmonische Orchester Oslo, der Capella Reial de Catalunya, dem JSB-Ensemble Stuttgart, dem Leipziger Barockorchester, dem Barockorchester „La Banda“ und dem Philharmonischen Orchester Hamburg. Im Bereich Kunstlied musizierte er mit Pianisten wie Bernadette Bartos, Jan Philip Schulze und Marcello Amaral. Winckhler beschäftigt sich auch intensiv mit dem Repertoire zeitgenössischer Komponisten. Er arbeitete unter anderem mit Manfred Trojahn, Gerhard Wimberger, Nikolaus Brass, Benedikt Burghardt und Friedrich Cerha.
Seit der Spielzeit 2015/16 ist Matthias Winckhler Ensemblemitglied der Niedersächsischen Staatsoper Hannover. Bereits im Laufe seines Studiums war er als Guglielmo (Cosi fan tutte), als Graf Almaviva (Le nozze di Figaro), als Belcore (L’Elisir d’amore), als Ruggiero (Vivaldi: Orlando Furioso), sowie in zahlreichen kleineren Partien zu erleben. Rundfunk und CD-Produktionen runden sein künstlerisches Schaffen ab.
Wiener SymphonikerDie Wiener Symphoniker zählen zu den renommierten internationalen Spitzenorchestern, weltweit gerühmt für ihren unvergleichlichen Wiener Klang. Die bewusste Pflege, Entwicklung und Vermittlung dieser traditionellen, im Lauf einer über 100-jährigen Geschichte gewachsenen Klangkultur stellt einen Schwerpunkt der Arbeit des Orchesters dar. Seine 128 Mitglieder prädestinieren das Orchester dabei insbesondere für die hochromantische Konzertliteratur: Werke von Brahms, Bruckner, Mahler und Richard Strauss zählen daher zum Kernrepertoire der Wiener Symphoniker. Mit innovativen Projekten, außergewöhnlichen Programmen und Einspielungen auf dem eigenen Label haben sich die Wiener Symphoniker in den vergangenen Jahrzehnten zudem den Ruf eines der unternehmungslustigsten und zukunftsträchtigsten Klangkörper Europas erarbeitet.
Gegründet 1900 unter dem Namen „Wiener Concertverein“, prägten so herausragende Dirigentenpersönlichkeiten wie Bruno Walter, Richard Strauss, Wilhelm Furtwängler, Hans Knappertsbusch, Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch, Carlo Maria Giulini, Gennadij Roshdestvenskij, Georges Pretre, Rafael Frühbeck de Burgos, Vladimir Fedosejev und Fabio Luisi die Entwicklung der Klangkultur des Orchesters. Als regelmäßige Gastdirigenten feierten zudem Weltstars wie Leonard Bernstein, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Claudia Abbado, Carlos Kleiber oder Sergiu Celibidache viel beachtete Erfolge. Musikgeschichte schrieb das Orchester u. a. mit den Uraufführungen von heute so selbstverständlich im Repertoire verankerten Werken wie Anton Bruckners Neunte Symphonie, Arnold Schönbergs Gurre-Lieder, Maurice Ravels Konzert für die linke Hand und Franz Schmidts Das Buch mit sieben Siegeln.
Mit dem Antritt von Philippe Jordan zur Spielzeit 2014-15 als erstem direkt von den Musikerinnen und Musikern gewählten Chefdirigenten begann das bislang jüngste Kapitel in der Geschichte der Wiener Symphoniker. Ein besonderer Fokus liegt seitdem auf der intensiven Beschäftigung mit saisonalen Schwerpunktkomponisten sowie zeitgenössischer und alter Musik. Andere Neuerungen sind die Bestellung jährlich wechselnder Artists in Residence sowie die Intensivierung der Aktivitäten in der Musikvermittlung.
Als Wiener Konzertorchester mit eigenen Zyklen sowohl im Musikverein Wien als auch im Wiener Konzerthaus spielen die Wiener Symphoniker über 150 Konzert- und Opernauftritte und verantworten so den weitaus größten Teil des symphonischen Lebens der Musikstadt Wien. Als offizieller Kulturbotschafter der Stadt Wien gastieren sie zudem regelmäßig in den wichtigsten internationalen Musikzentren. Seit Anbeginn im Jahre 1946 sind die Wiener Symphoniker jeden Sommer das Orchestra in Residence der Bregenzer Festspiele. Dort treten sie nicht nur als Opernorchester beim Spiel am See auf der weltgrößten Seebühne und bei der Oper im Festspielhaus in Erscheinung, sondern bereichern das Programm des Festivals mit mehreren Konzerten. Seit 2006 wirken die Wiener Symphoniker bei zahlreichen Opernproduktionen im Theater an der Wien mit. Zahlreiche Einspielungen, die seit 2012 auch auf dem orchestereigenen Label erscheinen, runden das Profil des geschichtsträchtigen Klangkörpers ab.
Munich Opera HornsEs ist kein großes Geheimnis, dass die Horngruppe in einem Orchester die Menschenansammlung innerhalb des Ensembles mit der größten Lebenslust ist. Diese Grundregel sorgt auch dafür, dass Hornisten auf der einen Seite traditionsgebundene Menschen sind und auf der anderen Seite gern neue, abenteuerliche Wege beschreiten. Als sich die „Munich Opera Horns“ 2007 gegründet haben, ging es ihnen darum, die Tradition ihres Ensembles zu beleben und – jenseits der Opern-Routine – neue, gleichberechtigte Formen des Spiels zu entwickeln.
Die Horn-Tradition des Münchner Orchesters ist lang: Bereits 1706 wurden die ersten Hornisten von Kurfürst Max Emanuel III. fest an der Bayerischen Hofkapelle angestellt. Seither hat das Orchester alle großen Komponisten begeistert; Richard Wagner und Richard Strauss wurden zu „Hausgöttern“. Kontinuierlich entwickelte sich ein eigener, unverwechselbarer Klang, eine feine Kultiviertheit mit allerhand Biss, eine vokale Linie und ein präziser Anstoß.
Diesem Ideal sind die „Munich Opera Horns“ bis heute verpflichtet. Ihre erste Einspielung von Robert Schumanns Konzertstück für 4 Hörner mit Kent Nagano und dem Staatsorchester (FARAO classics) wurde von der Kritik gefeiert. Seither arbeitet das Ensemble an der Ausweitung seiner Klangzone. Neue Arrangements für Stücke von Bach bis Piazzolla wurden in Auftrag gegeben. Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit mit dem Hornisten und Komponisten Franz Kanefzky und mit dem Gegenwartskomponisten Miroslav Srnka, der „Munich Opera Horns“ seine Komposition „Fan Faire“ auf den Klangkörper schrieb.
Die Arbeit der „Munich Opera Horns“ zeichnet sich durch Gleichberechtigung aller Stimmen und die gemeinsame Begeisterung für unterschiedliche Musikstile aus. In „Munich Opera Horns“ spielen Oberbayern mit Niederbayern und einem Thüringer zusammen, dazu eine Australierin und eine Französin. Johannes Dengler, Franz Draxinger, Rainer Schmitz, Milena Viotti, Wolfram Sirotek, Maximilian Hochwimmer, Christian Loferer, Stefan Böhning und Casey Rippon wechseln ständig ihre Rollen und arbeiten gemeinsam am klanglichen Ideal des Ensembles. Eine Arbeit zwischen Proben und Aufführungen, die sich auch im Klangbild des Orchesters widerspiegelt.
Gergana GergovaAus einer Musikerfamilie stammend prägte Musik schon seit frühester Kindheit Gergana Gergovas Leben. Der 1.Preis bei dem Internationalen Violinwettbewerb „Vladigeroff“ sowie Preise bei verschiedenen Kammermusikwettbewerben wie „Schubert und die Musik der Moderne“- und „Joseph Joachim“ ermöglichen ihr eine internationale Karriere. Solistisch ist sie u.a. mit RSB Berlin, Festival Strings Luzern, Duisburger Philharmoniker und verschiedenen Orchestern in Bulgarien aufgetreten. Zusammen mit dem Pianisten Pavlin Nechev und dem Cellisten Thomas Kaufmann bildet sie das Trio Imàge, was 2008 mit dem Folkwangpreis ausgezeichnet wurde und seit 2009 Kulturbotschafter des Goethe Instituts ist.
Sie wird eingeladen zu Festivals wie „Spannungen“ Heimbach, Moritzburg, Lockenhaus Kammermusik Fest, Schubertiade, Verbier Festival, Chelsea Music Festival New York, West Cork Music Festival, Bahnhof Rolandseck, Hambacher Musikfest sowie den Herrenchiemsee Festspielen. Weitere Kammermusikpartner sind unter anderem Künstler wie Christian Tetzlaff, Daniel Hope, Akiko Suwanai, Guy Braunstein, Carolin Widmann, Jan Vogler, Cedric Tiberghien und Lars Vogt. Und nicht ausschließlich in der Klassik zuhause, spielte sie auch schon zusammen mit Jazzlegenden wie John Patitucci und Tom Harrell.
Im Juni 2015 unternahm sie zusammen mit Brett Dean und Nils Mönkemeyer sowie Baiba Skride und Alban Gerhardt ein zweiwöchige Quintett-Tournee, die sie u.a. in die Wigmore Hall, in den Palais des Beaux Arts Brüssel und die Essener Philharmonie führte. In der kommenden Saison wird sie neben Konzerte mit Trio Imàge und Verpflichtungen als Konzertmeisterin ihr Debüt beim Luzern Festival geben.
Als Konzertmeisterin arbeitete Gergana Gergova an der Deutschen Oper am Rhein/Duisburger Philharmoniker, beim Teatro Real Madrid, mit den Festival Strings Lucerne, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Münchner Rundfunkorchester, NDR Hannover und der Belgischen Kammerphilharmonie.
Rundfunkaufnahmen machte sie u.a. für den ABC Australien, SWR, WDR, ORF sowie DeutschlandRadio Kultur. Für die Debüt CD ihres Trio Imàge, sämtliche Kaviertrios von Mauricio Kagel, erschienen bei CAvi Music, erhielt sie den ECHO-Klassik 2014 als beste Weltersteinspielung und wurde zudem für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Im selben Jahr erschien bei dem englischen Label Hyperion Hans Pfitzners Duo für Violine und Cello mit dem RSB Berlin unter Sebastian Weigle, welches auch für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Die neue CD des Trio Imàge mit Kammermusik von Hans Sommer, die im Oktober 2015 erschienen ist, erhielt erneut eine Nominierung für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Sie began ihre geigerische Ausbildung bei Blagorodna Taneva in Pleven (Bulgarien) und studierte nachher bei Prof. Mintcho Mintchev an der Folkwang Universität der Künste in Essen, wo sie 2004 ihr künstlerisches Diplom ablegte. Bis 2006 studierte sie noch an der Universität der Künste Graz bei Prof. Yair Kless. 2009 schloss sie ihr Aufbaustudium Kammermusik bei Prof. Andreas Reiner an der Folkwang Universität der Künste mit Auszeichung ab. Von 2009 bis 2011 absolvierte sie ihr Masterstudium Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. Eberhard Feltz. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie von Menahem Pressler, Yfrah Neaman, Anner Bylsma, Heinrich Schiff und Shmuel Ashkenasi. Gergana spielt eine Violine von G.B. Guadagnini, Turin, dank einer grosszügiger Leihgabe.
Alban GerhardtGelobt als „Ein Kantabilitätszauberer und Meister virtuoser Rasanz“ (Der Tagesspiegel) hat Alban Gerhardt seit über 25 Jahren eine einzigartige Wirkung auf sein Publikum weltweit durch sein hohes Maß an Musikalität, seine überwältigende Bühnenpräsenz und seine nahezu unstillbare künstlerische Neugier. Seine Gabe, bekannte Werke in neuem Licht erscheinen zu lassen und sein Appetit, neues Repertoire aus den vergangenen Jahrhunderten bis zu zeitgenössischen Werken zu entdecken, suchen ihresgleichen.
Höhepunkte der Saison 2017/18 sind Konzerte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, BBC Philharmonic (sein bereits 7.Auftritt bei den Proms), Royal Philharmonic Orchestra, National Symphony Washington, RTÉ Dublin, Iceland Symphony sowie seine Debüts beim Norwegischen Radioorchester, dem Orquesta Sinfonica de Madrid und dem New Jersey Symphony Orchestra.
Gerhardt wird außerdem Rezitale u.a. im Konzerthaus Berlin, in der Londoner Wigmore Hall sowie in Montreal und in Vancouver geben. Eine europäische Quintett-Tournee führt ihn in die Philharmonie Luxembourg, die Tonhalle Zürich, das Amsterdamer Muziekgebouw und zum Konzerthaus Dortmund und er freut sich schon auf seine erste Zusammenarbeit mit Sabine Meyer während einer Triotournee durch Deutschland.
Mit großer Leidenschaft teilt Alban Gerhardt seine künstlerischen Entdeckungen mit Zuhörern weit über die traditionellen Konzertsäle hinaus. So unternahm er Outreach-Projekte in Europa und den USA mit Aufführungen und Workshops in Schulen und Krankenhäusern, aber auch wegweisende Auftritte im öffentlichen Raum und Einrichtungen für jugendliche Straftäter. Seine Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn mit Liveauftritten auf den Hauptverkehrsstrecken in Deutschland beweist sein Engagement, traditionelle Hörgewohnheiten und Erwartungen an klassische Musik aufzubrechen.
Nach frühen Wettbewerbserfolgen begann die internationale Karriere Alban Gerhardts mit seinem Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Semyon Bychkov 1991. Seitdem hat er mit den führenden Klangkörpern weltweit musiziert, darunter Orchester wie Concertgebouw Amsterdam, London Philharmonic und Philharmonia London, sämtliche britische und deutsche Rundfunkorchester, Tonhalle Zürich, Leipzig Gewandhaus, Münchener Philharmoniker, Royal Stockholm und Oslo Philharmonic, Orchestre National de France sowie Cleveland, Philadelphia und Chicago Symphony Orchestras. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Kurt Masur, Christoph von Dohnányi, Christian Thielemann, Christoph Eschenbach, Myung-Whun Chung, Michael Tilson-Thomas, Esa-Pekka Salonen, Vladimir Jurowski, Kirill Petrenko und Andris Nelsons. Alban Gerhardt ist außerdem leidenschaftlicher Kammermusiker, unter seinen regelmäßigen Partnern sind Steven Osborne, Cecile Licad, Baiba Skride und Brett Dean.
Alban Gerhardt arbeitet mit vielen zeitgenössischen Komponisten zusammen, unter anderem mit Jörg Widmann, Unsuk Chin und Matthias Pintscher. Im Sommer 2018 wird er das neue Cellokonzert von Brett Dean mit dem Sydney Symphony Orchestra uraufführen und es im Herbst 2018 mit den Berliner Philharmonikern zur Deutschen Erstaufführung bringen. Er vervollständigte außerdem eine wegweisende dreijährige Residenz beim Oregon Symphony Orchestra sowie ein auf ihn bezogenes Projekt in der Wigmore Hall London.
Alban Gerhardts CD-Einspielungen sind mehrfach ausgezeichnet worden. So gewann er dreimal den ECHO Klassik sowie die ICMA und MIDEM Classic Awards. Seine Aufnahme von Unsuk Chins Cellokonzert bei der Deutschen Grammophon wurde mit dem BBC Music Magazine Award prämiert und für den Gramophone Award 2015 nominiert. Beim Label Hyperion Records hat er zahlreiche Aufnahmen veröffentlicht, seine neueste Aufnahme von Rostropovichs “Encores” erschien im Januar 2017. Nächstes Aufnahmeprojekt werden die sechs Suiten von J.S. Bach sein.
Alban Gerhardt spielt ein Cello von Matteo Gofriller aus dem Jahr 1710.
Nach der US-Wahl 2016 und dem Brexit fühlte Alban die Notwendigkeit sich außerhalb der Musik zu engagieren, weshalb er nicht nur Flüchtlingen in seiner Wohnung ein Zuhause bot, sondern auch in der Musikerintiative #Musicians4UnitedEurope aktiv wurde, wo Musiker versuchen, die europäische Vision nicht nur mit Argumenten, sondern auch Gefühlen zu füllen.
Olli Mustonen„Als Interpret gleicht der Dirigent Olli Mustonen dem Pianisten Olli Mustonen: Detail für Detail wird präzise herausgearbeitet wie bei einer Nadelgravur (…). Die Klarheit und außerordentliche Raffinesse bringen etwas hervor, das ich nur als visionär beschreiben kann.“ (BBC MUSIC MAGAZINE)
Olli Mustonen spielt in unserer heutigen Musikwelt eine außergewöhnliche Rolle – ganz in der Tradition großer Meister wie etwa Rachmaninoff, Busoni oder Enescu genießt er hohes Ansehen sowohl als Pianist und Dirigent als auch als Komponist. Sein Klavierspiel und seine Dirigate sind stets in Olli Mustonens kompositorischer Perspektive auf das Musizieren verwurzelt: Er folgt der tiefen Überzeugung, dass jede Aufführung den Geist einer Uraufführung atmen sollte, so dass Interpret und Publikum dem Komponisten wie einem Zeitgenossen begegnen können. Zugleich ist Olli Mustonen skeptisch gegenüber Aufführungskonzepten, die lediglich versuchen „anders“ zu sein. Genau in diesem Spannungsfeld sieht er sich veranlasst, beständig neues Repertoire jenseits des etablierten Kanons zu erforschen und zu schaffen.
Als Solist spielt Olli Mustonen seit vielen Jahren mit den weltweit führenden Orchestern – darunter die Berliner Philharmoniker, die Münchener Philharmoniker, das Chicago Symphony, das Cleveland Orchestra, das New York Philharmonic, das Mariinsky Theatre Orchestra und das Concertgebouw Orchester Amsterdam, unter Dirigenten wie Valery Gergiev, Vladimir Ashkenazy, Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Myung-whun Chung, Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Nikolaus Harnoncourt, Kurt Masur, Kent Nagano, Sakari Oramo, Esa-Pekka Salonen und Jukka-Pekka Saraste. Klavierabende führten Mustonen in sämtliche Musikhauptstädte der Welt, in jüngster Zeit war er unter anderem am Chopin Institut Warschau, in der Londoner Wigmore Hall, der Tampere Hall, im Flagey Brüssel, im Beethoven-Haus Bonn, bei den Dresdner Musikfestspielen, im Sala Verdi Del Conservatorio in Mailand, beim Diaghilev Festival in Perm, im Mariinsky Theater St. Petersburg, beim Moskauer Osterfestival, beim Winter International Arts Festival in Sotschi, im Symphony Center Chicago, in der New Yorker Zankel Hall und im Sydney Opera House zu hören.
Inzwischen hat auch der Dirigent Olli Mustonen mit allen führenden Orchestern Finnlands und zahlreichen internationalen Spitzenklangkörpern gearbeitet, darunter die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das WDR Symphonieorchester, das Verdi Symphony Orchestra Mailand, das japanische NHK Symphony Orchestra, das Queensland und das West Australian Symphony Orchestra sowie die Camerata Salzburg, das Scottish Chamber Orchestra und das Australian Chamber Orchestra. In der faszinierenden Tripel-Rolle als Pianist, Dirigent und Komponist arbeitete er kürzlich mit dem Atlanta Symphony, dem New Russia Symphony, dem Jerusalem Symphony, der Riga Sinfonietta, dem Estonian National Symphony und der Royal Northern Sinfonia. In dieser Saison wird er in eben dieser Dreifachfunktion unter anderem mit dem Norwegian Chamber Orchestra, dem Kyoto Symphony Orchestra sowie dem Luzerner Sinfonieorchester zu erleben sein.
In den letzten Jahren dirigierte Olli Mustonen seine beiden ersten sinfonischen Werke: 2012 kam die Sinfonie Nr. 1 ‚Tuuri‘ mit dem Tampere Philharmonic Orchestra und 2014 die Sinfonie Nr. 2 ‚Johannes Angelos‘ mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra zur Uraufführung. Folgeaufführungen der 1. Sinfonie dirigierte er unter anderem beim Tchaikovsky Symphony Orchestra. Seine Sonate für Violine und Orchester wurde 2014 mit dem Melbourne Symphony Orchestra und die Sonate für Violoncello und Orchester 2015 mit dem Australian Chamber Orchestra aus der Taufe gehoben, beides ebenfalls unter seiner Leitung.
Auch sein kammermusikalisches Werk bringt Olli Mustonen regelmäßig selbst auf die Bühne. Häufig zu erleben ist er dabei mit seinen Rezital-Partnern Pekka Kuusisto, mit dem er 2013 seine Violinsonate uraufführte, und Steven Isserlis, mit dem er in der laufenden Saison an der Wigmore Hall sowie bei einer Tournee durch Italien Konzerte geben wird. 2015 tourte er mit seinem eigenen Quartett (Oboe, Violine, Viola und Klavier) durch Deutschland und brachte unter anderem sein Klavierquintett zur Uraufführung, welches in der vergangenen Saison im Concertgebouw Amsterdam seine niederländische Erstaufführung erfuhr.
Als engagierter Verfechter der Musik Prokofjews hat Olli Mustonen kürzlich gemeinsam mit dem Finnisch Radio Orchestra unter Hannu Lintu alle sechs Klavierkonzerte des Komponisten eingespielt. In seinem festen Repertoire hat er zudem sämtliche seiner Klaviersonaten, die er – als Gesamt-Zyklus oder einzeln – zuletzt unter anderem beim Helsinki Music Centre, im Amsterdamer Muziekgebouw sowie im Sommer 2017 beim Klavierfestival Ruhr spielte. Ebenfalls sehr nah ist Olli Mustonen die Musik Beethovens, dessen gesamte Klavierkonzerte er 2012 mit dem Melbourne Symphony Orchestra aufführte, sowie das Werk Bartóks, dessen Konzerte er im gleichen Jahr mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra zur Gehör brachte.
Eine besondere Rolle unter den künstlerischen Partnern Olli Mustonens nimmt der Komponist Rodion Schtschedrin ein, der ihm sein Klavierkonzert Nr. 5 widmete und bei dessen Konzerten zum 70., 75. und 80. Geburtstag Olli Mustonen mitwirkte. 2013 brachte er im Rahmen von Stockholms Baltic Sea Festival mit dem Mariinsky Theatre Orchestra unter der Leitung von Valery Gergiev Schtschedrins Klavierkonzert Nr. 4 zur Aufführung.
Olli Mustonens breitgefächertes und unverwechselbares Repertoire schlägt sich auch in seiner Diskographie nieder. Die bei Decca erschienene Einspielung mit Präludien von Schostakowitsch und Alkan erhielt den Edison und den Gramophone Award als beste Instrumentalaufnahme. Beim Label Ondine erschienen Respighis Concerto in modo misolidio mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Sakari Oramo und eine von der Kritik hochgelobte Scriabin Einspielung. Eine Aufnahme seiner eigenen Cello Sonate mit Steven Isserlis veröffentlichte 2014 das Label BIS.
Geboren 1967 in Helsinki, begann Mustonen im Alter von fünf Jahren zunächst mit dem Cembalo- und kurze Zeit später mit dem Klavierspiel. Erste Kompositionsversuche unternahm er bereits mit acht Jahren. Am Klavier anfänglich von Ralf Gothóni unterrichtet, setzte er später seine Studien an der Sibelius-Akademie in Helsinki fort, als Pianist bei Eero Heinonen, für Komposition bei Einojuhani Rautavaara.
Franui MusicbandaFranui ist der Name einer ganz bestimmten Almwiese im kleinen, 1402 Meter über dem Meer gelegenen Osttiroler Dorf Innervillgraten, in dem die Musiker von Franui großteils aufgewachsen sind. Das Wort ist rätoromanischen Ursprungs und verweist auf die geografische Nähe Innervillgratens zum ladinischen Sprachraum in den Dolomiten. Die Musicbanda gleichen Namens spielt seit 1993 in nahezu unveränderter Besetzung und ist bei vielen Festivals und Konzertveranstaltern zu Gast (u.a. Wiener Konzerthaus, Burgtheater Wien, Salzburger Festspiele, Stiftung Mozarteum Salzburg, Tiroler Festspiele Erl, Bregenzer Festspiele, Ruhrtriennale, Radialsystem V Berlin, KunstFestSpiele Herrenhausen, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Schauspielhaus Hamburg, Philharmonie Köln, Elbphilharmonie Hamburg, Philharmonie und Grand Théatre Luxemburg, Les Nuits de Fourvière Lyon, Holland Festival).
Franui wurden mit ihren Aneignungen der Lieder von Schubert, Schumann, Brahms und Mahler bekannt. Dabei versteht sich das Ensemble als „Umspannwerk zwischen Klassik, Volksmusik, Jazz und zeitgenössischer Kammermusik“; manches Mal wird die klassische Vorlage in all ihrer Schönheit liebevoll zelebriert, manches Mal vom Kopf auf die Füße gestellt (oder umgekehrt), skelettiert, angereichert, übermalt, weitergedacht. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Interpretation, Improvisation, Arrangement und (Re-)Komposition. Bei ihren Konzerten und Musiktheaterproduktionen verbünden sie sich häufig mit herausragenden Bühnenpartnern, u.a. mit dem Sänger Florian Boesch, dem Puppenspieler Nikolaus Habjan, dem Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger oder den Schauspielern Sven-Eric Bechtolf, Dörte Lyssewski und Peter Simonischek.
Zum 20jährigen Bestehen des Ensembles sorgte ein Konzert auf der 2300 m hoch gelegenen Almwiese Franui für Furore, zu dem nach einer etwa 3-stündigen Wanderung an die 1500 Besucher kamen. Das Programm „Tanz Boden Stücke“ (feat. Wolfgang Mitterer) hatte 2014 bei der Stiftung Mozarteum in Salzburg Premiere und erschien im Februar 2016 unter dem Titel „Tanz! (Franz)“ auf CD.
Bei der Mozartwoche 2017 folgte die Uraufführung von „ENNUI. Geht das immer so weiter?“ (mit Peter Simonischek), einer musiktheatralischen Annäherung an den Musik-Kosmos Wolfgang A. Mozarts. Im Wiener Konzerthaus steht Franui seit 2015 jährlich im Mittelpunkt des Festivals „Gemischter Satz“, bei dem Musik, Bildende Kunst, Literatur und Wein in einem neuen Zusammenspiel präsentiert werden.
Die CDs von Franui erscheinen beim Label col legno und wurden mit mehreren Preisen ausgezeichnet (Preis der deutschen Schallplattenkritik, Pasticcio-Preis von Radio Ö1, Toblacher Komponierhäuschen).
Okka von der DamerauDie gebürtige Hamburgerin Okka von der Damerau studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock, an der Opernschule Stuttgart sowie an der Hochschule für Musik Freiburg. Seit der Spielzeit 2010/2011 ist sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, wo sie in 2015/16 u. a. als Ulrica in Verdis Un ballo in maschera unter Zubin Mehta, Magdalene in Wagners Die Meistersinger von Nürnberg unter Kirill Petrenko, Äbtissin in Prokofievs Der Feurige Engel unter Vladimir Jurowski und als Brangäne in Tristan und Isolde unter Simone Young zu hören war. Highlights waren in letzter Zeit außerdem Konzerte mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, dem Orchestra dell´Accademia Nazionale di St. Cecilia unter Antonio Pappano und mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Riccardo Muti. Zuletzt gab Okka von der Damerau ihr Debüt beim Cleveland Orchestra unter der Leitung von Franz Welser-Möst mit der Partie der Brangäne in TRISTAN UND ISOLDE und konzertierte mit den Münchner Philharmonikern unter Valery Gergiev. Sie sang mit dem Orchester der Bayerischen Staatsoper unter Kent Nagano im Vatikan und Mahlers Dritte Symphonie unter der Leitung von Kirill Petrenko in München und Berlin.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie auch mit Zubin Mehta, mit dem sie bereits mehrfach die zweite und dritte Symphonie von Gustav Mahler und Mozarts Requiem mit den Münchner Philharmonikern aufführte, sowie Schönbergs Gurrelieder mit dem Bayerischen Staatsorchester. Weiterhin sang sie bei Aufführungen des Bayerischen Staatsballetts als Vokalsolistin in Gustav Mahlers Das Lied von der Erde und das Verdi Requiem mit dem Rundfunksymphonieorchester Berlin. Die Mezzosopranistin widmet sich mit Leidenschaft dem Liedgesang. Als Referenzaufnahme hochgelobt wurde ihre vor kurzem erschienene Einspielung von Frank Martins Liederzyklus Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke mit Philharmonie Zürich unter Fabio Luisi. Anfang 2015 sang sie erstmalig an der Mailänder Scala und 2016 an der
Chicago Lyric Opera. Sie gab jüngst ihr Debüt an der Wiener Staatsoper und der Semperoper Dresden. 2013 debütierte Okka von der Damerau bei den Bayreuther Festspielen als Floßhilde in Das Rheingold und Floßhilde und Erste Norn in Götterdämmerung.
Von 2006 bis 2010 war Okka von der Damerau Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover. Hier sang sie Rollen wie Dritte Dame in Mozarts Die Zauberflöte, Suzuki in Madama Butterfly, Maddalena in Rigoletto und Erda
in Das Rheingold. Im Februar 2006 wurde Sie mit dem Sonderpreis der Jury beim
Wettbewerb „Junge Wagnerstimmen“ in Venedig ausgezeichnet. Sie erhielt den Münchner Festspielpreis im Jahr 2013.
Künftige Projekte sind unter anderem die Rollendebüts als Ortrud in Lohengrin am Staatstheater Stuttgart und als Azucena in Il Trovatore in St. Gallen und der Bayerischen Staatsoper München sowie als Fricka in Die Walküre an der Nederlandse Opera Amsterdam. Weitere Engagements führen Okka von der Damerau an das Teatro Real Madrid, die Metropolitan Opera New York sowie wieder zurück an die Wiener Staatsoper.
Auf dem Konzertpodium ist Okka von der Damerau in der kommenden Spielzeit unter anderem im Concertgebouw Amsterdam zu hören, außerdem in München in Beethovens Missa solemnis unter Kirill Petrenko, an der Accademia Sta. Cecilia Rom mit Beethovens IX. Symphonie, ebenfalls mit Petrenko und beim Melbourne Symphony Orchestra in Verdis Requiem

Karola TheillKarola Theill war eine echte Neuentdeckung schrieb Der Tagesspiegel über die Liedbegleiterin von Dietrich Fischer-Dieskau nach einem Konzert in der Berliner Philharmonie. Als eine der wenigen Frauen im Fach Liedgestaltung hat sich Karola Theill seither als Pianistin und Dozentin einen Namen gemacht.
Karola Theill konzertiert in Deutschland (u.a. bei den Berliner Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden, den Moselfestwochen), sowie im europäischen Ausland (u.a. Musikverein Wien, Opéra de Bastille, Paris), in Israel, den USA und China.
Sie war, bzw. ist Liedpianistin von Dietrich Fischer-Dieskau, Benjamin Bruns, Angela Denoke, Matthias Goerne, Klaus Häger, Thomas Mohr, Adrian Strooper, Silvia Weiss, Nadine Weissmann u.a., des weiteren ist sie Mitglied in den Ensembles flautopiano berlin und liedtrio.
Zur Pianistin ausgebildet wurde die gebürtige Kölnerin an den Hochschulen in Hamburg und Berlin. Sie besuchte Liedkurse bei Aribert Reimann und war mehrere Jahre Liedpianistin im Unterricht von Dietrich Fischer-Dieskau.
Mit einem Jahresstipendium ging sie 1987 an die Indiana University, School of Music in Bloomington, USA. Besonders prägend ist seit 1985 die intensive Zusammenarbeit mit der Pianistin Shoshana Cohen in Jerusalem.
Karola Theill unterrichtet als Honorarprofessorin an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und leitet eine Liedklasse an der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
Sie gibt regelmässig Meisterkurse für Lied in Berlin, Hamburg, Stuttgart, an der Akademii Muzycznej in Poznan (Polen), dem Conservatorio di Musica in Castelfranco (Italien), der Academy of Music and Dance in Jerusalem (Israel), der University of California (USA) und am ZheJiang Conservatory of Music in Hang Zhou (China).
Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentieren ihre Tätigkeit.
Gustavo GimenoGustavo Gimeno ist seit 2015 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL). Bereits innerhalb der vergangenen Saison vereinbarten das OPL und Gustavo Gimeno eine Fortführung der Zusammenarbeit um weitere drei Jahre bis zum Jahr 2022. Gustavo Gimeno leitet das OPL in vielfältigen Konzertformaten in Luxembourg, wird mit Gastkonzerten unter anderem in München, Baden-Baden, Köln, Essen und San Sebastian die Tourneeaktivitäten des Orchesters ausweiten sowie weitere CD-Einspielungen veröffentlichen. Bei seinen Konzerten in dieser Saison teilt er das Podium mit Solisten wie Daniel Barenboim, Krystian Zimerman, Khatia Buniatishvili, Bryn Terfel oder Frank-Peter Zimmermann. Mit Mozarts „Don Giovanni“ dirigiert er auch 2018 wieder eine Opernproduktion in Luxembourg.
Darüber hinaus ist Gustavo Gimeno weltweit gefragter Gastdirigent. Er folgt 17/18 Wiedereinladungen zum Boston Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra, Dallas Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, Orchestre National de France, zu den Wiener Symphonikern und zur Philharmonia Zürich. Erstmalig dirigiert er das Mariinsky Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, Houston Symphony Orchestra, das WDR Sinfonieorchester Köln, das Orchestra Sinfonica Nazionale RAI und das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra. Erneut leitet Gustavo Gimeno das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Orchester des 18. Jahrhunderts. Höhepunkte der vergangenen Saison waren Debüts beim Boston Symphony Orchestra, National Symphony Orchestra Washington, Philharmonia Orchestra London, bei den Wiener Symphonikern sowie beim Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Sein Operndebüt gab Gustavo Gimeno 2015 mit Bellinis „Norma“ an der Oper in Valencia, 2017 dirigierte er Verdis „Simon Boccanegra“ mit dem OPL im Grand Théâtre in Luxembourg. Im April 2017 gaben das OPL und das Klassiklabel PENTATONE eine langfristige Zusammenarbeit bekannt. Bereits erschienen sind die 1. Symphonien von Dmitri Schostakowitsch und Anton Bruckner sowie jüngst Maurice Ravels komplette Ballettmusik zu „Daphnis et Chloé“. Geboren in Valencia, begann Gustavo Gimeno seine internationale Dirigentenkarriere 2012 – zu dieser Zeit Mitglied des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam – als Assistent von Mariss Jansons. Maßgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado, der ihn als Mentor intensiv förderte und in vielerlei Hinsicht prägte.
Alessio AllegriniBereits mit 23 Jahren kam der 1972 in Poggio Mirteto geborene Italiener Alessio Allegrini an die von Riccardo Muti geleitete Mailänder Scala, wo er erster Solo-Hornist wurde. 2000 debütierte er bei den Berliner Philharmonikern. Heute spielt er als Solohornist im Orchestra Nazionale di Santa Cecilia in Rom und ist häufiger Gast als Solohornist bei den Berliner Philharmonikern. Oft trat er mit dem Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado auf. Zudem gibt er Konzerte als Solist und mit Kammermusik-Ensembles in verschiedenen Ländern. Er studierte an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie an der Accademia Chigiana in Siena und mehrere Jahre bei Michael Höltzel in Detmold.
2008 spielte er mit dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung von Antonio Pappano die Europa-Premiere des Hornkonzerts von Elliot Carter. Er spielte unter Dirigenten wie Pierre Boulez, Daniel Barenboim, Wolfgang Sawallisch, Lorin Maazel, Mariss Jansons und Sir Simon Rattle. Es liegen einige hochgelobte CD-Einspielungen mit Alessio Allegrini vor. Etwa von Mozart die vier Hornkonzerte und die Sinfonia concertante (beide bei der Deutschen Grammophon). Johann Sebastian Bachs Brandenburgische Konzerte spielte das Orchestra Mozart unter der Leitung von Claudio Abbado mit Allegrini ein. Er ist Präsident der »Musicians for Human Rights« und künstlerischer Direktor des »Human Rights Orchestra« und gilt als einer der bedeutendsten Hornisten Europas. 2015 spielte er bei den Symphonikern Hamburg Benjamin Brittens Serenade op. 31 unter Sir Jeffrey Tate. 2016 kehrte er mit Hornkonzerten von Mozart und Strauss zurück. In den vergangenen Jahren hat er bereits zahlreiche Orchester dirigiert – unter anderem in Japan.
Alexander LiebreichAlexander Liebreich wurde im September 2018 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Rundfunk Sinfonieorchesters Prag. Im Jahr 2018 übernahm er auch die künstlerische Leitung des Richard-Strauss-Festivals in Garmisch-Partenkirchen, was dazu führte, dass er nach Wolfgang Sawallisch und Brigitte Fassbaender in dieser Funktion zum Leiter der Richard-Strauss-Gesellschaft gewählt wurde.

Von 2006 bis 2016 war Alexander Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters. Ihre erste gemeinsame CD mit Werken von Joseph Haydn und Isang Yun wurde im Januar 2008 mit großem Erfolg veröffentlicht. Die aktuelle Veröffentlichung „Requiem“ von Tigran Mansurian mit RIAS Kammerchor auf dem Label ECM Classics wurde für den Grammy Award 2018 und den ICMA Award 2018 in der Kategorie „Contemporary Music“ nominiert.
Als Gastdirigent arbeitete Alexander mit vielen renommierten Orchestern zusammen, darunter dem Concertgebouw Orchestra, BBC Symphony Orchestra, Radio Symphony Orchestra Berlin, Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, St. Petersburg Symphony Orchestra, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, NHK Symphony Orchestra und Tonhalle Orchestra Zürich. Zu den jüngsten und zukünftigen Engagements gehören Debüts mit dem Japan Philharmonic Orchestra, dem Singapore Symphony Orchestra, dem Orquesta de Valencia und dem Mahler Chamber Orchestra.
Er tritt regelmäßig mit namhaften Solisten wie Lisa Batiashvili, Krystian Zimerman, Frank Peter Zimmermann, Alban Gerhardt, Leila Josefowicz und Isabelle Faust auf.

Olaf BärDer Bariton Olaf Bär begann seine musikalische Ausbildung schon in früher Jugend, als er in den Dresdner Kreuzchor eintrat. Ab 1978 studierte er an dann an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Nach seinem 1. Preis beim Walther-Gruner-Wettbewerb für deutsches Lied in London begann seine internationale Karriere als Konzert- und Liedsänger. Tourneen mit Liederabenden und Konzerten führten ihn in die Musikzentren Europas und Amerikas, nach Australien, Neuseeland und Japan.
Olaf Bärs erfolgreiche Karriere auf der Opernbühne dokumentieren seine namhaften Partner am Pult, so u. a. Sir George Solti, Nicolaus Harnoncourt, Bernard Haitink, Kurt Masur, Seiji Ozawa, Sir Colin Davis, Hartmut Haenchen, Riccardo Muti, Peter Schreier, Jeffrey Tate, John Eliot Gardiner, Franz Welser-Möst, Adam Fischer, Mark Minkowski, Fabio Luisi und Pierre Boulez. Prägend war für ihn ferner die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Joachim Herz, Ruth Berghaus, Jürgen Flimm, Hans Neuenfels, Andreas Homoki, Sven-Eric Bechtolf und Patrice Chereau.
Der Staatsoper Dresden ist Olaf Bär seit Jahren mit einem Gastvertrag verbunden. Gastspiele führten ihn an das Covent Garden Opera House in London, an die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Berlin, die Opernhäuser in Paris, Amsterdam, Frankfurt, Zürich, Chicago, Rom, Neapel und Turin, sowie zu Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Aix-en-Provence, Japan und Glyndebourne, den Wiener Festwochen und zur Ruhr-Triennale. Zahlreiche Einspielungen bei
EMI, Decca, Philips u. a. dokumentieren seine sängerische Arbeit. 1998 wurde Olaf Bär der Schumann-Preis der Stadt Zwickau verliehen. Seit dem Jahre 2004 hat Olaf Bär eine Professur an der Hochschule für Musik in Dresden und leitet die Liedklasse.

Felix NeureutherLieße Felix Neureuther sein Genom entschlüsseln, wäre der Beweis für die Existenz eines Slalom-Gens wohl wissenschaftlich erbracht. Mutter Rosi Mittermaier war als Olympiasiegerin, Weltmeisterin und Gesamtweltcup-Siegerin ebenso auf diese Disziplin spezialisiert wie Vater Christian Neureuther als 6-facher Weltcupsieger und – ebenso wie der Sohn – Sieger in Kitzbühel und Wengen. Höchste Meisterschaft in der technisch anspruchsvollsten Sparte des Skisports liegt hier in der Familie.
Felix Neureuther wurde 1984 in München geboren und stand im Alter von zweieinhalb Jahren zum ersten Mal auf Skiern. Mit drei gewann er das erste Rennen bei den Kinder-Skiclubmeisterschaften des SC Partenkirchen. Von da an hat ihn der Skisport nicht mehr losgelassen. Von der Deutschen Jugendmeisterschaft über Spitzenplätze und 13 Siege im Weltcup bis zu seinen fünf Weltmeisterschaftsmedaillen reicht die Erfolgsbilanz des sympathischen Spitzensportlers.
Aber Felix Neureuther kennt nicht nur die glänzende Seite des Rennsports, hat im Lauf seiner beeindruckenden Karriere auch Rückschläge und verletzungsbedingte Auszeiten kennen gelernt. Zuletzt erfüllte sich die Hoffnung auf einen Start bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang wegen einer schweren Verletzung nicht. Dass er dennoch mit großer Disziplin, positiver Einstellung und großer Motivationsfähigkeit an sich und seiner Laufbahn arbeitet, macht ihn nicht nur erfolgreich, sondern auch zu einem Vorbild für viele.
Als Botschafter von „fit4future“ engagiert sich Felix Neureuther für die Förderung von körperlicher und mentaler Fitness vom Kindesalter an. „Als Spitzensportler habe ich gelernt zu kämpfen. Ich habe gelernt durch Training und Arbeit, Ziele zu erreichen, mich weiter zu bilden und zu entwickeln. Deshalb habe ich mich entschlossen, all meine Erfahrungen und Erkenntnisse an Kinder weiterzugeben, mit meinem eigenen «fit4future»-Projekt „Beweg dich schlau!“ Kinder zu mehr Sport zu motivieren, ihre Lebensgewohnheiten und ihren Lebensstil nachhaltig positiv zu beeinflussen.“
Felix Neureuther lebt mit seiner Frau, der Biathletin Miriam Neureuther, in Garmisch-Partenkirchen. Ob das Slalom-Gen auch in der nächsten Generation zu Tage tritt, wird sich möglicherweise bald erweisen. Das Paar hat eine kleine Tochter.
Antonello ManacordaAntonello Manacorda ist seit der Saison 2010/2011 Künstlerischer Leiter der Kammerakademie Potsdam und seit der Saison 2011/2012 Chefdirigent des niederländischen Het Gelders Orkest. Als Dirigent von Opernproduktionen und Konzertprogrammen hat Antonello Manacorda bei vielen der weltweit führenden Ensembles und Opernhäusern gastiert. In der Saison 2016-17 gab er gefeierte Debüts beim NDR Elbphilharmonie Orchester, Danish National Symphony Orchestra, Orchestre National du Capitole de Toulouse, bei der Camerata Salzburg und beim SWR Sinfonieorchester. Außerdem leitete er Produktionen an der Bayerischen Staatsoper, der Oper Frankfurt, am Théâtre de La Monnaie und der Komischen Oper Berlin.
Mit der Kammerakademie Potsdam hat Antonello Manacorda einen Schubert-Zyklus für Sony aufgenommen, der von der Kritik begeistert aufgenommen wurde – so zählte
Die Welt eine der Aufnahmen zu den zehn besten Einspielungen des Jahres 2013. Beim ECHO Klassik 2015 erhielt die Kammerakademie Potsdam für den Zyklus den Preis in der Kategorie Ensemble des Jahres. Mit Het Gelders Orkest und der schwedischen Sopranistin Lisa Larsson hat Antonello Manacorda Mahlers 4. Symphonie eingespielt, die CD wurde im November 2014 bei Challenge Records veröffentlicht. Wieder für Sony nimmt Manacorda derzeit alle Symphonien von Mendelssohn auf, die ersten zwei CDs wurden in der internationalen Presse bereits hoch gelobt.
In der Saison 2015/16 gab Manacorda ein gefeiertes Debüt am Theater an der Wien mit Rossinis Otello und den Wiener Symphonikern, im August 2016 dirigierte er erstmals in Glyndebourne, wo er Berlioz‘ Béatrice et Bénédict mit dem London Philharmonic Orchestra leitete. Ans Theater an der Wien kehrt Manacorda in der Saison 2017-18 mit Brittens A Midsummer Night’s Dream zurück. Ebenfalls in Wien wird er sein erstes Konzert in der Abonnement-Reihe der Wiener Symphoniker leiten. Zu den weiteren Höhepunkten der Saison zählen Mozarts Lucio Silla am Théâtre de la Monnaie, Meyerbeers L’Africaine an der Oper Frankfurt und sein Debüt bei den Dresdner Philharmonikern. Antonello Manacorda arbeitet außerdem mit Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester, Gothenburg Symphony Orchestra, Helsinki Philharmonic, Orchestra della Svizzera Italiana und Swedish Chamber Orchestra. Bei der Mozartwoche Salzburg debütierte er beim Mozarteumorchester in einer konzertanten Aufführung von Schuberts
Alfonso und Estrella. Im Februar 2014 leitete er in Potsdam an vier aufeinanderfolgenden Tagen einen Beethovenzyklus mit der Kammerakademie Potsdam, und er ist ebenso regelmäßig im Concertgebouw mit Het Gelders Orkest zu Gast. Eine besondere Verbindung hat er zum Regisseur Damiano Michieletto und zum Teatro La Fenice in Venedig, dort stand im November 2015 erneut die Zauberflöte unter seiner Leitung auf dem Programm.
Antonello Manacorda war Gründungsmitglied und langjähriger Konzertmeister des Mahler Chamber Orchestra. Ein Stipendium der in seiner Heimatstadt Turin ansässigen De Sono Associazione per la Musica ermöglichte ihm ein zweijähriges Dirigierstudium bei Jorma Panula in Helsinki. Von 2003 bis 2006 war Antonello Manacorda künstlerischer Leiter im Bereich Kammermusik an der Académie Européenne de Musique beim Festival in Aix-en-Provence.

Anu TaliAls eine der faszinierendsten Dirigentinnen der heutigen Szene gehört Anu Tali einer neuen Generation von Künstlern an, die auf der Suche nach frischen musikalischen Ideen sind, der
Herald Tribune sagt über sie: „Sie ist charismatisch, brillant, energetisch“. Seit August 2013 ist Anu Tali Music Director des Sarasota Orchestra in Florida. Highlights der laufenden Saison sind neben ihren Aufgaben in Sarasota ihre Debuts beim Pacific Symphony Orchestra und beim Fringe Festival in Philadelphia. Sie bleibt Chefdirigentin des von ihr und ihrer Zwillingsschwester Kadri 1997 gegründeten Nordic Symphony Orchestra, das besonders kulturelle Kontakte zu den nordischen Nachbarländern fördert und Musiker aus der ganzen Welt vereint. Heute umfasst das Nordic Symphony Orchestra Mitglieder aus fünfzehn Ländern und bringt Musiker aus den führenden Orchestern zusammen.
Tali tritt regelmäßig mit Orchestern weltweit auf, darunter Japan und Tokyo Philharmonic, Orchestre National de France, Chamber Orchestra of Europe, New Jersey, Vancouver, Houston und Milwaukee Symphony Orchestra, Göteborger Symphoniker und Swedish Radio Symphony Orchestra. In Deutschland leitete sie bereits das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Berliner Konzerthausorchester und Ensemble Modern. Nach einem immensen Erfolg einer
Carmen-Produktion am Theater Magdeburg hat sie im Sommer 2011 Glucks
Telemaco mit dem Freiburger Barockorchester bei den Schwetzinger Festspielen sowie am Theater Basel aufgeführt. Außerdem sorgte sie mit Aufführungen von Heiner Goebbels’
Songs of Wars I Have Seen mit der London Sinfonietta im Lincoln Center New York, Londons South Bank Centre sowie in Saint Paul/Minnesota, Seattle und Barcelona für größtes Aufsehen.
Anu Tali veröffentlichte ihr Debüt-Album 2002 mit
Swan Flight (Finlandia/Warner Classics). Später folgte die Aufnahme
Action Passion Illusion mit Werken von Rachmaninov, Sibelius und Erkki-Sven Tüür. Im Januar 2011 erschien auf ECM eine von der Kritik hochgelobte Einspielung der Orchesterwerke
Strata und
Noēsis, wiederum aus der Feder Tüürs. Viele internationale Preise zeichnen Anu Tali aus. In Estland geboren, begann die Dirigentin ihre musikalische Ausbildung als Pianistin, absolvierte 1991 ihr Studium an der Musikakademie in Tallinn und führte ihr Dirigier­studium an der Estnischen Musikakademie bei Kuno Areng, Toomas Kapten und Roman Matsow weiter. In St. Petersburg, Moskau und Helsinki vervollkommnete sie ihre Studien bei Ilya Musin, Leonid Kortschmar und Jorma Panula.

Julian RiemDer Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München und bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie fort, an der er das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt. Schon früh von Béroff als einer der „vielversprechendsten Pianisten seiner Generation“ erklärt, gewann er internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid sowie Premio Gui in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs.
Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA. Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem 2012 ein Echo Klassik für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin bei Farao classics verliehen wurde. Mit der Cellistin Raphaela Gromes bildet er ein festes Duo, dessen CD – Einspielung ‚Serenata Italiana’ 2017 bei Sony classical erscheinen wird. Das CD-Programm wird in der Saison 17/18 unter anderem in der Tonhalle Zürich, der Allerheiligen Hofkirche München, het Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Berlin, der Laiszhalle Hamburg und dem Wiener Konzertverein vorgestellt.
Er hat an zahlreichen internationalen Festivals teilgenommen wie unter anderem dem Klavierfestival Liszt-en-Provence, Musica mundi in Brüssel, dem Rolf Liebermann Podium Hamburg, Les Muséiques in Basel, den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, der Münchner Biennale, den Münchner Opernfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Oleg-Kagan Festival Kreuth, den Tucson Friends of Chambermusic, Arizona, Tongyeong International Music Festival, Korea, und Barge Music New York.
Vilém VeverkaVilém Veverka (geb. 1978) ist einer der angesehensten Interpreten der Tschechischen Republik. Der Absolvent des Prager Konservatoriums (F. X. Thuri) und der Prager Akademie der musischen Künste (Liběna Séquardtová) besuchte auch mehrere Kurse des französischen Oboisten Jean-Louis Capezzali. Sein Engagement im Gustav Mahler Jugendorchester war ein wichtiger Impuls für seine künstlerische Entwicklung, ebenso wie sein anschließendes Studium bei dem führenden deutschen Oboisten Dominik Wollenweber an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Ein zweijähriger Aufenthalt bei den Berliner Philharmonikern (Stipendium der Karajan-Stiftung) kam seiner beruflichen Entwicklung zugute, während ihn die herausragenden ausländischen Oboisten Albrecht Mayer, Hansjörg Schellenberger, Maurice Bourgue und Heinz Holliger mehr als nur inspirierten. Seine Reise gipfelte in einem der renommiertesten Oboenwettbewerbe, der Sony Music Foundation (Tokio, 2003).

Veverkas Aufführungen zeitgenössischer Musik haben ihn als Solisten bekannt gemacht. Sein Repertoire umfasst Werke aller Stilrichtungen, vom Barock bis zur Moderne. Er arbeitet mit hervorragenden tschechischen und ausländischen Orchestern zusammen (Prager Philharmonie, Prager Symphonieorchester, Radio-Sinfonieorchester Prag, Brno Philharmonic Orchestra, Tokyo Philharmonic Orchestra, Vancouver Symphony Orchestra, Bayerisches Kammerorchester, Münchener Kammerorchester, Slowakische Philharmonie, Krakauer Philharmonie, etc. Jahrhunderts (Berio, Britten, Carter, Feldman, Rihm, Yun, Zimmermann), darunter Konzerte von Martinů und Kopelent.
Seine Vielseitigkeit als Interpret unterstreicht nicht nur die ersten tschechischen Gesamteinspielungen von Telemanns 12 Fantasien für Oboe solo, sondern auch die erste vollständige Interpretation von Zelenkas Triosonaten mit dem Ensemble Berlin-Prag, das er 2011 mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker gründete.
Veverka ist Solo-Oboist der Brünner Philharmoniker, Chef des PhilHarmonia-Oktettes und Botschafter der französischen Firma Buffet-Crampon. Im Jahr 2014 war er Artist in Residence beim deutschen Top-Festival Mitte Europa. Im September 2015 veröffentlichte er sein drittes Soloalbum auf Suprahon mit Konzerten von Bach, Vivaldi und Telemann, das er exklusiv mit dem Ensemble 18+ aufnahm.

Matthew SadlerMatthew Sadler wurde 1981 in London geboren. Er studierte Geschichte am University College London, bevor er 2003 nach Deutschland zog, um bei Prof. Hannes Läubin in München (als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes) und Jeroen Berwaerts in Hannover Trompete zu studieren; weitere prägende Einflüsse kamen von Marco Blaauw, Håkan Hardenberger und Christopher Dicken. Seine Ausbildung schloss er an der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker ab und er ist seit 2012 Mitglied des Mahler Chamber Orchestra und des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA.

Matthew Sadlers Repertoire reicht von Barockmusik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Er widmet sich der Naturtrompete, arbeitet intensiv mit MusicAeterna und Teodor Currentzis zusammen und tritt mit historischen Instrumenten als Solist mit Ensembles wie der Münchner Hofkapelle und dem Salzburger Barockorchester auf.
2009 gründete Matthew Sadler das Ensemble Schwerpunkt, ein Blechbläserquintett, das sich auf zeitgenössische Musik konzentriert und mit einer Reihe von Komponisten zusammenarbeitet. Das Ensemble gewann mehrere nationale und internationale Wettbewerbe und war Ensemble-in-Residence beim Sommer 2015 aDevantgarde Festival in München. Ihre erste CD erscheint September 2018 bei NEOS mit Werken von Dusapin, Berio und Gubaidulina. Daneben verfolgt Matthew Sadler solistische Projekte und tritt nächste Saison als Solist u.a. beim Münchner Kammerorchester auf.

Mikael RudolfssonDer Posaunist Mikael Rudolfsson (geboren 1987 in Stockholm) hat sich schnell als einer der interessantesten und kreativsten Solisten der europäischen Neue Musik-Szene etabliert. Seine Vorliebe für die Musik der Gegenwart führt ihn zu den verschiedensten Festivals weltweit, wie Wien Modern, Donaueschinger Musiktage oder Festival Internacional Cervantino Guanajuato.
Als Solist spielte er mit Orchestern und Ensembles in Deutschland, Slowenien, Russland, Mexico, Norwegen und Schweden, wie dem Ensemble Modern und dem Far East Philharmonic Orchestra.

In einer Reihe eigener Projekte und kreativer sowie ungewöhnlicher Konstellationen kann er sich künstlerisch frei entfalten: bei Uraufführungen mit dem international besetzten Ensemble Schwerpunkt, als Trio HDR mit seinen schwedischen Freunden David Huang, Klavier und Filip Draglund, Trompete, mit akustischem Elektro als Mitglied des Orchester im Treppenhaus oder im hannoverschen Kammerorchester musica assoluta.
Mikael Rudolfsson wurde mit 20 Jahren Soloposauinst des Gävle Symfoniorkesters in seinem Heimatland Schweden, bevor er für weitere Studien nach Deutschland zog. Er studierte Posaune in Göteborg und Hannover sowie Kammermusik in Basel. Am Schauspiel Hannover war er in mehreren Theaterproduktionen zu sehen, unter anderem in dem Stück “Atlas der abgelegenen Inseln”, das 2015 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.
Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen für den Deutschlandfunk, BR, HR, SWR, NDR, SRF, Wergo und GENUIN dokumentieren seine Vielseitigkeit.
Mikael Rudolfsson ist seit 2017 Mitglied des Klangforum Wien.

Schüler der Bürgermeister Schütte Grund- und Mittelschule Garmisch-Partenkirchen
Schüler der Musikschule von Garmisch-Partenkirchen
Schüler der Musikschule Murnau
JeongMeen AhnDer am 20.11.1991 in Busan (Südkorea) geborene Bariton, JeongMeen Ahn, absolvierte zunächst seinen Abschluss an der Busan Arts High School (Busan Kunst Gymnasium) im Jahr 2011. Er studierte an der Seoul National University in Seoul, Korea, woraufhin er nach Deutschland zog. Seit 2017 ist er als Masterstudent für Operngesang an der Hochschule für Musik und Theater München eingeschrieben.

JeongMeen Ahn reüssierte sowohl im 29. Musikwettbewerb in Tokyo, Japan, als auch im 26. Koreanischen Gesangswettbewerb in Seoul, Korea, und belegte jeweils einen ersten Platz.
Im diesjährigen Richard-Strauss-Wettbewerb erhielt er ebenfalls den ersten Preis.
Der Bariton konzertierte unter anderem an der Seoul Nationial University in Seoul als Papageno in der Oper „Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart, in Tokyo beim Gewinnerkonzert des Tokyo Musik Wettbewerbs und trat mehrfach im Gartensaal des Prinzregententheaters in München auf. Seinen jüngsten Auftritt hatte der Sänger in dem Konzert „Happy Birthday Lenny“ im Prinzregententheater in München.

Vero MillerVero Miller
Die Mezzosopranistin wurde 1993 in Ulm geboren. Sie studierte Gesang und Oper an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Prof. Hanno-Müller-Brachmann und KS Prof. Júlia Várady. Ihren ersten Master Musiktheater/Operngesang absolvierte die Sängerin an der Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik in München bei KS Prof. Christiane Iven. Momentan ist sie Master-Studentin für Konzertgesang an der Hochschule für Musik und Theater München bei KS Prof. Christiane Iven.

Vero Miller wurde mehrfach ausgezeichnet mit unter anderem dem Rainer-Koch-Gedächtnispreis zur besten Interpretation eines Werkes von Wolfgang Rihm 2011, dem Nachwuchspreis beim internationalen Lions Gesangswettbewerb in Gut Immling 2015 und dem 1. Preis OPER des Heinrich Strecker Gesangswettbewerbs in Baden bei Wien. Beim Richard-Strauss-Wettbewerb 2018 gewann sie einen Förderpreis.
Ihre Bühnenengagements reichen von der Rolle der Dorabella in W. A. Mozarts „Cosí fan tutte“ mit dem Orchester des Theaters Koblenz über die Partie von Hänsel in E. Humperdincks „Hänsel und Gretel“ mit dem Bundesjugendorchester zur Figur der Preziosilla in Giuseppe Verdis „La forza del destino“.

Valentina StadlerValentina Stadler wurde am 11.08.1988 in Karlsruhe geboren. Die Mezzosopranistin studierte für ein Jahr an der Manhattan School of Music in New York und absolvierte 2014 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin ihr Bachelorstudium. Sie schloss 2017 ebenfalls an der HfM „Hanns Eisler“ in Berlin ihren Master in Operngesang bei Prof. Wolfram Rieger (Lied), Peter Berne (Belcanto), Prof. Fionnuala McCarthy (Gesang) und KS Prof. Julia Varady-Fischer-Dieskau (Oper) ab.

Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse wie zum Beispiel bei KS Christa Ludwig und Malcolm Martineau. In der Rolle des Cherubino in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ war die Sängerin an internationalen Häusern wie dem Teatro Comunale die Bologna und dem Opernstudio Teneriffa zu hören. Außerdem konzertierte sie als La Merchande de Journaux in Poulencs „Les Mamelles de Tiresias“ in der Sommerakademie IVAI in Tel Aviv. An der Seite von Placido Domingo und Marina Rebeka war sie in der Rolle der Myrtale in Massenets „Thais“ im Festspielhaus der Salzburger Festspiele zu erleben.
Die Mezzosopranistin erhielt Einladungen zu den Festspielen Mecklenburg Vorpommern und zum SWR Klassik „Junge Opernstars“ Emmerich Smola Förderpreis Wettbewerb.
Beim Richard-Strauss-Wettbewerb 2018 erhielt die Sängerin einen Förderpreis.

Studenten der Janáček-Akademie für Musik und Darstellende Kunst Brünn, Tschechien
Studenten der Akademie der musischen Künste Prag, Tschechien
Studenten der Karol-Szymanowski-Musikakademie Katowice, Polen
Studenten der Hochschule für Musik und Theater München, Deutschland
Studenten der Hochschule für Musik Nürnberg, Deutschland
Ingo KerkhofNach einem Studium der Philosophie, Politologie und Literaturwissenschaft in Frankfurt am Main und Berlin war Ingo Kerkhof zunächst Regieassistent an der Deutschen Oper Berlin. 1997 gründete er das Ensemble „Kerkhof-Produktion“, mit dem er Aufführungen für die Baracke des Deutschen Theaters, für das Hebbeltheater in Berlin, die Sophiensäle in Berlin sowie das Forum Freies Theater in Düsseldorf erarbeitete. Es folgten Einladungen zum Intercity-Festival in Florenz, dem Zürcher Theaterspektakel sowie dem Festival Theater der Welt. Ingo Kerkhof unterrichtete an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und an der Universität der Künste Berlin.

Ingo Kerkhof inszeniert Oper und Schauspiel unter anderem in Berlin, Bern, Düsseldorf, Florenz, Freiburg, Hamburg, Karlsruhe, Köln, Linz, Mannheim, München und Zürich. Am arbeitet Kerkhof seit 2014 regelmäßig an Opern- und Schauspielproduktionen. Des Weiteren verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden, der Staatsoper Hannover sowie mit der Berliner Staatsoper unter den Linden. Hier war Kerkhof zuletzt gemeinsam mit dem Barockspezialisten René Jacobs für die überregional gefeierte Wiederentdeckung von Agostino Steffanis Oper „Amor vien dal destino“ verantwortlich.
Neben Stücken des klassischen Opernrepertoires hat Kerkhof in letzter Zeit vor allem Musiktheater der Moderne und Gegenwart inszeniert wie u.a. Alban Bergs „Wozzeck“ an der Oper Köln (2011), Wolfgang Rihms „Dionysos“ am Theater und Orchester Heidelberg (2013), Hans Krásas „Verlobung im Traum“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe (2014), Salvatore Sciarrinos „Lohengrin“ für die Berliner Staatsoper im Schiller Theater (2014), sowie die Uraufführungen von Helmut Oehrings „Agota“ mit Dagmar Manzel für die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden (2016) und der Kammeroper „Comeback“ von Oscar Strasnoy für die Berliner Staatsoper unter den Linden (2016).
Mit Alexander Liebreich arbeitete Kerkhof erstmals 2011 bei „Le nozze di Figaro“ für das Prinzregententheater in München zusammen.
Kerkhofs Projekte für die kommende Spielzeit umfassen neben Leoš Janáčeks »Jenůfa« für das Staatstheater Wiesbaden und Claudio Monteverdis »L’incoronazione di Poppea« für die Staatsoper Hannover im besonderem die Deutsche Erstaufführung von György Kurtágs einziger Oper „Fin de Partie“ für die Oper Dortmund.

Katarzyna SzuksztaKatarzyna Szukszta studierte Malerei in Zielona Góra sowie Bühnenbild und Kostüm an der Akademie der schönen Künste in Krakau bei Krystyna Zachwatowicz. Ihre Arbeiten wurden unter anderem am Zentrum für polnische Szenographie am Muzeum Slaskie ausgestellt. Nach dem Studium folgten Assistenzen an Theatern in Krakau, dem Teatr Polski in Breslau sowie am Staatstheater Wiesbaden und der Semperoper Dresden. Seit 2015 ist Katarzyna Szukszta als selbständige Bühnenbildnerin tätig. Für das Staatstheater Wiesbaden entwarf Katarzyna Szukszta Bühne und Kostüm für Astrid Lindgrens „Mio mein Mio“ sowie „Der Kleine Prinz“. Am Theater Wałbrzych (Waldenburg) entstanden in Zusammenarbeit mit den Regisseuren Michał Walczak und Robert Zawadzki Bühnen- und Kostümbilder für „Dom Aktora“ von Michał Walczak, „Nie Czekajcie“ von Szymon Bogacz (nach Gianina Carbunariu) und „Emigranci“ von Sławomir Mrożek.
Rainer LudwigSein Studium der Sozialpädagogik hat Rainer Ludwig mit einer Arbeit zur politischen Theaterarbeit mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal abgeschlossen. Nach einer Mimen- und Bewegungstheaterausbildung war er Mitbegründer der Theatergruppe paqpaqpurä die, vom Kulturreferat München unterstützt, über mehrere Jahre Performances entwickelte. Bis 1992 arbeitete Ludwig auch mit verschiedenen Choreographen und Regisseuren, u.a. Johannes Kresnik und Chaim Levano.

Mit der immer stärkeren Hinwendung zu den visuellen Aspekten der Theaterarbeit arbeitet er seit 1992 ausschließlich als Lichtdesigner. Das Spektrum umfasst zum einen Lichtdesign für Tanz-, Theater und Musikproduktion (u.a. Wanda Golonka, Münchner Kammerorchester, Bayerischer Staatspreis für Musik), eigene Lichtinszenierungen und Lichtinstallationen (u.a. SpielArt Festival-München, Blaue Nacht-Nürnberg, Monacensia-München), Lichtdesign für Verkaufsläden (u.a. Basic, Stadtsparkasse), Lichtkonzepte für Ausstellungen (u.a. Hermannsdorfer Landwerkstätten-Expo 2000, Haus der Geschichte-Baden Württemberg) und Lichtdesign im Architekturbereich (u.a. Raum der Stille im Klinikum Großhadern/München, Gut Sonnenhausen, wagnisArt-München).
Seit 2000 entwickelt er in Zusammenarbeit mit der Agentur ozon Standkonzepte und Lichtdesign für Messeauftritte von Firmen (u.a. Bosch/Siemens, Nespresso, SRAM, HPE). Von 2004 – 2016 leitete er als freier Mitarbeiter die Technikabteilung des icamp/Neuen Theaters München.
Rainer Ludwig hält Workshops und Vorträge zum Thema inszeniertes Licht (u.a. Off Limits II/Dortmund, Palucca Hochschule/Dresden, FH Rosenheim).

Christa CooganChrista Coogans Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Vermittlung und Didaktik des zeitgenössischen künstlerischen Tanzes, im Erforschen des Spektrums der Beziehungen zwischen Musik und Tanz und der interdisziplinären Lernzusammenhänge.
Ihr künstlerisches Profil ist eng verbunden mit dem Musik-Tanz Dialog. Sie studierte Bühnentanz an der Juilliard School in New York City und setzte sich dort mit vielfältigen künstlerischen Prozessen auseinander. Während ihres Bühnenlebens kooperierte sie eng mit Musikern und Komponisten verschiedenster Stilrichtungen. Das Studium an der Juilliard School schloss sie mit dem Bachelor of Fine Arts und das Studium der Tanzwissenschaften an der Universität Salzburg mit dem Master ab.

An der Hochschule für Musik und Theater München gibt sie derzeit als Dozentin Einblick in die verschiedenen Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen Musik und Tanz. Als Tanzpädagogin und Choreografin bei Fokus Tanz arbeitet sie in Schulprojekten leidenschaftlich daran, dass die Musik am tanzenden Körper der Kinder und Jugendlichen sichtbar wird.
Christa Coogan arbeitet als Coach für TanzpädagogInnen im Rahmen des Bundesverbandes Tanz in Schulen und war Co-Initiatorin und Leiterin des Weiterbildungsstudienganges „Tanzkunst in die Schule!“ an der Technischen Universität München von 2006-2012.
Als geborene Amerikanerin hält sie berufliche Verbindungen zu den USA, ist seit 2004 Dozentin für die jährlichen San Francisco International Orff-Schulwerk Kurse, unterrichtet Meisterklassen in verschiedenen Universitäten und war schon mehrmals als Hauptreferentin bei den American Orff Schulwerk Association National Konferenzen eingeladen. Sie leitet Workshops an Universitäten und Hochschulen in Europa, Südamerika und Asien im Bereich des kreativen künstlerischen Tanzes und als Bewegungsspezialistin in Orff-Schulwerk.
Diese Romeo und Julia Choreografie ist ihre dritte künstlerische Zusammenarbeit mit Alexander Liebreich im Bereich Education.

Elodie von Poschinger-Camphausen
Andrea Rau
Franziska Böhmstudierte sowohl Schulmusik für Gymnasium mit dem Hauptfach Querflöte als auch Elementare Musikpädagogik mit Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München. Sowohl in ihrer künstlerischen, als auch pädagogischen Arbeit liegt ihr Schwerpunkt auf der Verbindung zwischen Musik und Tanz. Sie unterrichtet seit ihrem Studium an Grund- und Förderschulen sowie weiterführenden Schulen im Rahmen von Fokus Tanz München. Dabei ist ihr der interdisziplinäre Aspekt bei der Vermittlung eines vielfältigen und zugleich individuellen Zugangs zum Tanz, zur Kreativität, zu Gruppenprozessen und dem Körper wichtig. Ab dem Sommersemester 2018 beginnt sie einen Lehrauftrag an der LMU München in der Abteilung Musikpädagogik.
Rita Pongratz
Boon Hua LienDer in Singapur geborene Dirigent ist seit 2017 als Assistenzdirigent beim Nationalen Sinfonieorchester des Polnischen Rundfunks in Katowice unter Chefdirigent Alexander Liebreich engagiert. In dieser Funktion assistierte er bereits Gastdirigenten wie Manfred Honeck, Leonard Slatkin, Lawrence Foster, Cristian Măcelaru, Giancarlo Guerrero und Yan Pascal Tortelier.
Boon Hua Lien wurde mehrfach zu internationalen Dirigierwettbewerben eingeladen, er ist u. a. Preisträger des 12. internationalen Aram Khachaturian Dirigentenwettbewerbs und Finalist des 10. Internationalen Grzegorz Fitelberg Dirigentenwettbewerbs. Er nahm an Meisterkursen renommierter Dirigenten, wie Bernard Haitink beim Lucerne Festival, Marin Alsop beim Cabrillo Festival of Contemporary Music, und Stefan Asbury beim Tanglewood Music Festival teil. Lien war der einzige internationale Teilnehmer an der 4. Seoul Philharmonic Conducting Masterclass, wo er von Markus Stenz und Thierry Fischer unterrichtet wurde.

Lien dirigierte in der INTERAKTION Dirigentenwerkstatt des Kritischen Orchesters mit Musikern von führenden deutschen Orchestern und seine künstlerischen Leistungen erbrachten ihm den Walter Hagen Dirigierpreis, ein Bruno Walter Dirigentenstipendium, und er wurde zum Gewinner des Princess Galyani Vadhana Institute of Music Call for Conductors und des American Prize in Orchestral Conducting ernannt. Im Oktober 2017 leitete er drei erfolgreiche Konzerte mit dem Studentenorchester der Karol Szymanowski Musikakademie in Katowice, und wurde im folgenden Jahr wieder eingeladen.
Derzeit ist Lien in Katowice (Polen) und New York City (USA) tätig und ist Doktorand im Orchesterdirigieren an der Eastman School of Music, wo seine Mentoren u.a. Neil Varon und Brad Lubman sind. Er erhielt ein Dirigier- und Aufführungsdiplom von der University of Cincinnati College-Conservatory of Music und dem Yong Siew Toh Conservatory of Music.
Beim Richard-Strauss-Festival 2018 ist Lien musikalischer Assistent von Alexander Liebreich beim Eröffnungskonzert mit der Akademie für Alte Musik und von Anu Tali bei der Internationalen Richard-Strauss-Orchesterakademie.

Elena Ludwig
Alois LöslWenn man mit Alois Lösl eine Wanderung unternimmt, ist man in den besten Händen. Der erfahrene, staatlich geprüfte Bergführer und studierte Pädagoge war viele Jahre als Gebirgsjägeroffizier Ausbilder und Lehrgangsleiter bei der Heeresbergführerausbildung am Standort Mittenwald. Neben den Bergen gilt seine Leidenschaft der Musik. Alois Lösl schätzt die traditionelle alpenländische Volksmusik und spielt die Steirische Harmonika und das Flügelhorn.
Asmik GrigorianDie litauische Sopranistin Asmik Grigorian wurde in Vilnius geboren und kommt aus einer Musikerfamilie. Sie studierte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie und begann ihre Opernkarriere bereits während des Studiums.
Sie war Gründungsmitglied der Gesellschaft Vilnius City Opera und wurde zweimal mit dem Golden Stage Cross ausgezeichnet, der höchsten Auszeichnung für Sängerinnen und Sänger in Litauen: 2005 für ihr Debüt als Violetta in „La Traviata“ und 2010 für ihre Darstellung als Frau Lovett in „Sweeney Todd“. Im Jahr 2016 wurde sie mit dem „Young Female Singer“ Preis bei den International Opera Awards ausgezeichnet.

Asmik Grigorian tritt regelmäßig an großen Opernhäusern auf wie dem Teatro dell’Opera di Roma, der Oper Köln, der Hamburgischen Staatsoper, dem Theater an der Wien, dem Mariinsky und dem Mikhailovsky Theater, der Royal Swedish Opera, dem Royal Concertgebouw, dem Staatstheater Wiesbaden, der Vlaamse Opera, dem Teatro del Liceu Barcelona, der Komischen Oper Berlin und der Lettischen Nationaloper Riga.
In dieser Saison und darüber hinaus singt sie die Titelrollen in „Manon Lescaut“ an der Frankfurter Oper, „Madama Butterfly“ an der Wiener Staatsoper, „Norma“ am Theater an der Wien und „Rusalka“ in einer neuen Produktion von Christof Loy am Teatro Real Madrid. Ihre Beziehung zu den Salzburger Festspielen setzt sie 2019 mit der „14. Sinfonie“ von Schostakowitsch, Romeo Castelluccis „Salome“ und der Partie der Chysothemis in Krzysztof Warlikowskis „Elektra“ fort; es folgt eine Neuproduktion von „Der Fliegende Holländer“ in der Regie von Dmitri Tcherniakov bei den Bayreuther Festspielen. Sie singt die „14. Sinfonie“ von Schostakowitsch mit dem Ensemble Resonanz in der Elbphilharmonie und gibt ihre Debüts an der Pariser Oper in „Jenůfa“ sowie im Palais Garnier in „Pique Dame“. Weitere Debüts folgen: mit Spannung erwartet an der Metropolitan Opera, am Royal Opera House in „Jenůfa“ sowie an der Scala in Graham Vicks neuer Produktion von „Die tote Stadt“ unter Alan Gilbert.

Jean-Guihen QueyrasNeugier und Vielfalt prägen das künstlerische Wirken von Jean-Guihen Queyras, der sich mit ganzer Leidenschaft der Musik widmet, sich dabei aber vollkommen unprätentiös und demütig den Werken gegenüber verhält, ganz im Sinne von Pierre Boulez, mit dem den Cellisten eine lange Zusammenarbeit verband.
Mit gleicher Intensität nimmt er sich sowohl Alter Musik – wie z.B. mit dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Concerto Köln – als auch zeitgenössischer Werke an. U.a. hat er Kompositionen von Ivan Fedele, Gilbert Amy, Bruno Mantovani, Michael Jarrell, Johannes-Maria Staud und Thomas Larcher zur Uraufführung gebracht. Im November 2014 spielte er das Cellokonzert von Peter Eötvös anlässlich dessen 70. Geburtstags unter der Leitung des Komponisten ein.
Jean-Guihen Queyras ist bis heute aktives Gründungsmitglied des Arcanto Quartetts; mit Isabelle Faust und Alexander Melnikov bildet er ein festes Trio. Überdies sind Alexander Melnikov und Alexandre Tharaud seine Klavierpartner.
Seine Vielfältigkeit hat viele Konzerthäuser, Festivals und Orchester dazu bewegt, Jean-Guihen Queyras als Artist-in-Residence einzuladen, wie das Concertgebouw Amsterdam, das Festival d’Aix-en-Provence, Vredenburg Utrecht, De Bijloke Gent und die Wigmore Hall London. Jean-Guihen Queyras ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Philharmonia Orchestra, Orchestre de Paris, NHK Symphony sowie am Leipziger Gewandhaus und an der Tonhalle Zürich. Er arbeitet mit Dirigenten wie Iván Fischer, Philippe Herreweghe, Yannick Nézet-Séguin, Jiři Bělohlávek, Oliver Knussen und Sir Roger Norrington.
Jean-Guihen Queyras ist Professor an der Musikhochschule Freiburg und künstlerischer Leiter des Festivals „Rencontres Musicales de Haute-Provence“ in Forcalquier. Er spielt ein Cello von Gioffredo Cappa von 1696, das ihm die Mécénat Musical Société Générale zur Verfügung stellt.
Dame Felicity LottFelicity Lott wurde in Cheltenham geboren und studierte Gesang an der Royal Academy of Music. Sie sang regelmäßig am Londoner Royal Opera House Covent Garden und war Gast an allen führenden Opernbühnen der Welt, u. a. in New York, Wien, München, Brüssel, Paris, Chicago und Mailand. Das Publikum begeisterte sie mit ihrer Vielseitigkeit und außergewöhnlichen Gestaltungskraft.
Ihr großes Repertoire umfasste u. a. Ellen Orford in „Peter Grimes“, Donna Anna in „Don Giovanni“, Christine in „Intermezzo“, die Gräfin Madeleine in „Capriccio“, Anne Trulove in „The Rake’s Progress“ und Blanche in „Les Dialogues des Carmelites“.

Mit Carlos Kleiber am Pult debütierte Felicity Lott an der Metropolitan Opera New York als Marschallin in „Der Rosenkavalier“ und sang diese Partie an der Wiener Staatsoper und in Japan. An der Mailänder Scala gab sie ihr Debüt als Arabella unter Wolfgang Sawallisch. Diese Auftritte begründeten ihren Ruf als eine der größten Strauss-Interpretinnen.
Als Konzertsängerin hat Felicity Lott regelmäßig bei renommierten Orchestern in Europa und den USA gastiert, u. a. bei den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Königlichen Concertgebouw Orchester sowie dem Chicago und Boston Symphony Orchestra. Dabei arbeitete sie mit namhaften Dirigenten zusammen wie Georg Solti, Bernard Haitink, Mariss Jansons, Sir Neville Marriner, Charles Mackerras und Neeme Järvi.
Neben ihrem Engagement für Oper und Konzert ist Felicity Lott eine der weltweit herausragenden Lied-Interpretinnen. Liederabende gab sie in sämtlichen wichtigen Sälen und Musikzentren der Welt. Darüber hinaus nahm sie ein umfangreiches Repertoire an Liedern von Hugo Wolf, Franz Schubert, Robert Schumann, Richard Strauss und französischen Komponisten auf.
Felicity Lott ist Trägerin zahlreicher Ehrendoktortitel. 1996 verlieh ihr Königin Elisabeth II. den Titel „Dame of the British Empire“. Zwei Jahre zuvor wurde sie von der französischen Regierung mit dem Titel „Chevalier dans l’ordre des Arts et des Lettres“ ausgezeichnet und 2001 zum Ritter der Französischen Ehrenlegion geschlagen. Seit 2003 ist Felicity Lott Bayerische Kammersängerin. Die jüngste Auszeichnung der Künstlerin war im Jahr 2016 der Preis für ihr Lebenswerk bei den „International Classical Music Awards“.

Rundfunk Sinfonieorchester PragDas Rundfunk Sinfonieorchester Prague ist heute eines der bedeutendsten tschechischen Orchester. Seit der Saison 2018/19 ist Alexander Liebreich Chefdirigent und künstlerischer Leiter, Hauptgastdirigent ist derzeit Marek Šedivý.
In den letzten Jahren hat das Orchester mit tschechischen und ausländischen Dirigenten der Spitzenklasse wie Petr Altrichter, Radek Baborák, Jiří Bělohlávek, Tomáš Hanus, Jakub Hrůša, Tomáš Netopil, Stephan Asbury, John Axelrod, Ion Marin, Wayne Marshall, Michał Nesterowicz, Jean-Efflam Bavouzet, Gautier Capuçon, Sergey Khachatryan, Christian Lindberg, István Várdai, Elīna Garanča, Renée Fleming, Juan Diego Flórez, Dmitri Hvorostovsky, Jonas Kaufmann, Vilém Veverka, Roman Patočka und Alina Pogostkina zusammengearbeitet. Von den tschechischen Soilsten seien zudem zu nennen: Jan Bartoš, Tomáš Jamník, Ivo Kahánek, Jan Mráček, Adam Plachetka oder Lukáš Vondráček.
Das Orchester beauftragt zeitgenössische tschechische Künstler, wie z.B. Jan Ryant Dřízal, Jan Klusák oder Miroslav Srnka und führt deren Kompositionen auf.
Das Orchester gastiert in ganz Europa und Japan.
Von den Einspielungen sei die Janáček-Trilogie mit dem Dirigenten Tomáš Netopil – zwei dieser Einspielungen wurden von der Zeitschrift „Gramophone“ als Editor´s Choice gewürdigt – und die erste komplette Einspielung der acht Sinfonien von Miloslav Kabeláč oder die Aufzeichnung aller Klavierkonzerte von B. Martinů genannt. Das Orchester hat Dvořáks Oper “Alfred” und das Profilalbum des Solisten der Wiener Staatsoper, des Bassbaritons Adam Plachetka, als Weltpremiere aufgezeichnet.
François Leleux
Jan Mráček
Anna Sysová
Marcin Zdunek
Amadeus Wiesensee
Saleem Abboud Ashkar
Christian Brückner
Heinz Sauer
Michael Wollny
Pjotr Anderszewski
Ewa Tracz
Tobias Reifland
Helmut Lachenmann
Arabella Steinbacher
Robert Kulek
Golda Schulz
Jonathan Ware
Ellen Steinmüller
Alexej Gerassimez
Hiyoli Togawa
Tschechischer Philharmonischer Chor Brno
Cornelius Meister
Camerata Salzburg