Zugspitze Panorama 2962
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Johann Sebastian Bach

Präludien und Fugen aus „Das Wohltemperierte Klavier II“

Ludwig van Beethoven

Sonate für Klavier Nr. 31 As-Dur op. 110

Piotr Anderszewski
Klavier

Als Kompositionen einzigartig beschreiten Johann Sebastian Bachs Wohltemperiertes Klavier und Ludwig van Beethovens Sonate für Klavier Nr. 31 As-Dur op. 110 einen Gipfel der Klavierliteratur. Trotz der Konzentration auf den Wechsel von 24 Präludien und Fugen fasziniert die kunstvolle musikalische Ausdrucksvielfalt des Wohltemperierten Klaviers Interpreten und Hörer stets aufs neue. Und auch in Beethovens op. 110 aus der Trias seiner letzten Klaviersonaten findet der musikalische Gehalt zu einem eigenen, nie dagewesenen, unwiederholbaren, beinahe orchestral anmutenden Klangreichtum, in dem die klassische Sonate neu ausdifferenziert wird. Der polnische Pianist Pjotr Anderszewski zählt zu den besten Pianisten der jüngeren Generation. Mehrfach ausgezeichnet spielt er in allen großen internationalen Konzerthäusern und bei renommierten Festivals. Sein Perfektionismus inspirierte Filmemacher Bruno Monsaingeon zu zwei preisgekrönten Dokumentarfilmen (Piotr Anderszewski spielt die Diabelli-Variationen und Reisender ohne Ruhe).

  • 17.45 Uhr Bergfahrt mit der Panorama-Gondelbahn, Sektempfang
  • 18.45 Uhr Dinner im Panorama 2962 (4-Gang-Menü)
  • 20.45 Uhr Klavierabend
  • Bis 22.30 Uhr Talfahrt

(c) Simon Fowler
(c) Simon Fowler

Piotr AnderszewskiPiotr Anderszewski gehört zu den prominentesten Pianisten seiner Generation und ist in allen großen Konzertsälen dieser Welt regelmäßig zu Gast. Dabei konzertierte er bereits mit den Berliner Philharmonikern, dem London und dem Chicago Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, die er auch selbst vom Klavier aus leitete. Rezitale führten ihn ins Londoner Barbican Centre und die Royal Festival Hall, ins Wiener Konzerthaus, in die Carnegie Hall und in die Hamburger Elbphilharmonie. Zu seinen Einspielungen gehören Beethovens Diabelli-Variationen, die den Choc du Monde de la Musique sowie Echo Klassik erhielt; die für den Grammy nominierten Bach-Partiten 1, 3 und 6 sowie eine Aufnahme mit Werken seines Landmannes Szymanowski. Sein Album mit Solo- Werken von Schumann erhielt 2011 den Echo Klassik und 2012 zwei BBC Music Magazine Awards, darunter als Einspielung des Jahres. Seine Aufnahme der Englischen Suiten 1, 3 und 5 von Bach erhielt 2015 sowohl den Gramophone Award als beste Instrumental-CD als auch den Echo Klassik. Nach dem Solo Album „Fantaisies“ mit Werken von Mozart und Schumann im Februar 2017, ist im Januar 2018 die Aufnahme der Mozart Klavierkonzerte Nr. 25 & 27 mit dem Chamber Orchestra of Europe erschienen. Piotr Anderszewski, bekannt für die Intensität und Originalität seiner Interpretationen, wurde im Laufe seiner Karriere für mehrere hochkarätige Auszeichnungen ausgewählt, zu denen auch der prestigeträchtige Gilmore Award zählt, der alle vier Jahre einem Pianisten von außergewöhnlichem Talent verliehen wird. Der Regisseur Bruno Monsaingeon drehte für ARTE zwei preisgekrönte Dokumentarfilme über ihn. Der erste von 2001 beleuchtet Anderszewskis besondere Beziehung zu den Diabelli- Variationen, während der zweite Piotr Anderszewski, Reisender ohne Ruhe (2008) ein Künstlerporträt ist und Anderszewskis Gedanken über die Musik, die Konzerttätigkeit und seine polnisch-ungarischen Wurzeln wiedergibt. Ein dritter Dokumentarfilm von Monsaingeon Anderszewski spielt Schumann wurde 2010für das polnische Fernsehen gedreht. In der Saison 2018-19 konzertiert Piotr Anderszewski als Solist u.a. mit der Sinfonia Varsovia, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, Philharmonia Orchestra, Swedish Radio Orchestra, London Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig. Play-Lead Projekte wird er mit dem City of Birmingham Orchestra und Gulbenkian Orchestra haben. Zu weiteren Höhepunkten zählen Rezitale in Paris, Belgrad, Berlin, Prag, Lissabon, Budapest, Florenz, München, Wien, London, Warschau, Amsterdam, eine Tournee durch die USA und Auftritte bei den Festivals in Schwetzingen und Istanbul. Ein besonderes Schmankerl werden seine Kammermusik-Konzerte mit dem Belcea Quartet im Frühjahr 2019 sein.