RICHARD STRAUSS

Concertouvertüre h-Moll Tr 41

(Uraufführung)

Konzert für Waldhorn mit Orchesterbegleitung Es-Dur op. 11 Tr 117

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

(Einrichtung von Richard Strauss)

Camerata Salzburg
Orchester
Johannes Hinterholzer
Horn

Von Strauss gibt es noch Orchesterwerke zu entdecken? Sie würden staunen! Es schlummern noch wahre Schätze im Nachlass des Komponisten. Dazu gehört dessen Concertouvertüre h-Moll. Der Fachwelt ist keine Aufführung bekannt – die Camerata Salzburg spielt bei den Richard-Strauss-Tagen 2021 also eine Uraufführung!

Genau wie die Concertouvertüre widmete der junge Strauss seinem Vater auch sein erstes Hornkonzert. Als Sohn eines der berühmtesten Hornisten seiner Zeit verstand sich Richard Strauss darin, ein beeindruckendes Konzert für das Instrument zu schreiben, das die Camerata Salzburg mit Johannes Hinterholzer am Solohorn präsentieren wird.

Die Uraufführung der Orchesterfassung des Hornkonzerts leitete im Jahr 1885 niemand geringerer als Strauss’ Mentor Hans von Bülow. Als ein großer Verehrer des Dirigierstils Bülows notierte sich Strauss dessen Beethoven-Auffassung in seine eigene Partiturausgabe der neun Beethoven-Sinfonien. In dieser Einrichtung wird die Camerata Salzburg die Viertespielen – eine Sensation, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

17:15 Uhr Einführung

In Kooperation mit der Weißen Nacht 2021, die bei gutem Wetter von 16:00 Uhr bis 24:00 Uhr im Michael-Ende-Kurpark stattfindet. Der Dresscode ist weiß.
www.garmischer-zentrum.de


Karten € 34

Tickets erhältlich bei GAP-Ticket
08821 730 1995
info@gap-ticket.de

© Pia Clodi
© Pia Clodi

Camerata SalzburgDie CAMERATA Salzburg zählt zu den führenden Kammerorchestern weltweit. Einladungen in die bedeutendsten Spielstätten von New York bis Beijing ergänzen die Konzerttätigkeit in der Salzburger Heimat.

Hierzulande ist die CAMERATA eines der Stammensembles der Salzburger Festspiele und der Mozartwoche. Außerdem hat sie einen eigenen Abonnementzyklus im Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit „Schubert in Gastein“ veranstaltet das Orchester seit mehreren Jahren sein eignes Kammermusik-Festival in Bad Gastein.

Im Zentrum des Repertoires steht neben den Werken von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert natürlich das Schaffen des Genius loci Wolfgang Amadeus Mozart. So ist es vor allem der typische „Salzburger Mozart-Klang“, der die CAMERATA über die Jahre hinweg zu einem Kulturbotschafter und internationalen Aushängeschild der Mozartstadt Salzburg werden ließ.

Höhepunkte in den vergangenen Jahren waren Auftritte beim Lucerne Festival, bei den BBC Proms in London, beim Edinburgh International Festival sowie in der Carnegie Hall in New York. Eine besondere Verbindung besteht zum Wiener Konzerthaus, zur Tonhalle Zürich, zur Alten Oper in Frankfurt, zum Kultur- und Kongresszentrum Luzern, dem Prinzregententheater München sowie zur Kölner Philharmonie und der Philharmonie de Paris.

Persönlichkeiten wie Géza Anda, Sándor Végh und Sir Roger Norrington haben den CAMERATA Klang geprägt. Bedeutende Musikerinnen und Musiker wie Dietrich Fischer-Dieskau, Heinz Holliger, Alfred Brendel, Philippe Herreweghe, Franz Welser-Möst, Pinchas Zukerman, Anne-Sophie Mutter, Teodor Currentzis, Matthias Goerne, Fazıl Say, Renaud Capuçon, Yuja Wang und Hélène Grimaud konzertieren regelmäßig mit der CAMERATA.

Platten- und CD-Einspielungen bei renommierten Labels wie der Deutschen Grammophon, DECCA, Sony oder Warner Classics – viele davon mit wichtigen Preisen ausgezeichnet – zeugen von der exzellenten Qualität und Musizierlust der aus mehr als 20 Nationen stammenden Musikerinnen und Musiker der CAMERATA.

 


© Andreas Hauch
© Andreas Hauch

Johannes Hinterholzerstudierte bei Prof. Josef Mayr und Prof. Radovan Vlatković an der Universität Mozarteum in Salzburg und besuchte Meisterkurse bei Peter Damm, Wolfgang Wilhelmi und Anthony Halstead. Schon als Student gewann er zahlreiche Preise bei nationalen Musikwettbewerben und 1998 den Ersten Preis beim Wettbewerb „Gradus ad Parnassum“ Österreich, was zu zahlreichen Einladungen als Solist und Kammermusiker führte. Von 1997 bis 2009 war er Solohornist des Mozarteumorchesters Salzburg und seit 2012 ist er Solohornist der Camerata Salzburg.

Johannes Hinterholzer trat als Solist mit zahlreichen bedeutenden Sinfonie- und Kammerorchestern, darunter das Mozarteumorchester Salzburg, das Brucknerorchester Linz, das Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, das Münchner Kammerorchester, Sinfonia VIVA Nottingham, das Collegium musicum Copenhagen, das Wiener Kammerorchester u. v. a. mit Werken von Vivaldi, Telemann, Haydn, Mozart, Schumann, Saint-Saens, Strauss und Britten auf. 2007 debütierte er mit Mozarts Hornkonzert KV 495 bei den Salzburger Festspielen, wo er 2013 auch Brittens Serenade für Tenor Horn und Streicher zusammen mit Ian Bostridge und der Camerata Salzburg interpretierte.

Seit 2000 spielt er als Gast Konzerte an der Solohornposition in Orchestern wie dem Berliner Philharmonischen Orchester, dem Bayrischen Staatsorchester, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Mahler Chamber Orchestra, dem Radio-Symphonieorchester des SWR Stuttgart und vielen anderen.

Eines der Spezialgebiete von Johannes Hinterholzer ist das Spielen auf historischen Horninstrumenten: Barockhorn und Naturhorn. Neben zahlreichen Recitalprogrammen wirkt er regelmäßig im Concentus musicus unter Nikolaus Harnoncourt, bei Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini und in vielen anderen internationalen Ensembles mit. Neben seiner Orchestertätigkeit ist Johannes Hinterholzer ein gefragter Kammermusikpartner und spielte mit Daniel Gaede, Lukas Hagen, Veronika Hagen, Erich Höbarth, Dag Jensen, dem Kuss Quartett, François Leleux, Andrea Lieberknecht, Benjamin Schmid u.v.a..

2006 erschien beim Label Oehms Classics eine Gesamtaufnahme der Hornkonzerte Mozarts mit Johannes Hinterholzer und dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Ivor Bolton, die in der internationalen Fachpresse großen Anklang fand.