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Richard Strauss

Don Quixote op. 35

Felix Mendelssohn Bartholdy

Ein Sommernachtstraum op. 61

Cornelius Meister
Dirigent
Jean-Guihen Queyras
Violoncello
Rundfunk Sinfonieorchester Prag
Orchester
Konzertgalerie

Cornelius Meister ist einer der erfolgreichsten jungen deutschen Dirigenten Seiner Generation und international sehr gefragt. Seit kurzem kann er seiner beeindruckenden künstlerischen Biografie eine neue anspruchsvolle Position hinzufügen: Mit Beginn der Saison 2018.19 wurde er zum Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart ernannt. 2018 wurde er außerdem mit dem OPUS Klassik als „Dirigent des Jahres“ ausgezeichnet. Er gibt mit diesem Open Air Konzert sein Debüt beim Richard-Strauss-Festival.
In der berühmten Tondichtung „Don Quixote“ spielt neben dem Orchester das Cello die wichtigste musikalische Rolle, charakterisiert es doch die Titelfigur. Hier brilliert der gefeierte französische Cellist Jean-Guihen Queyras, der ebenfalls erstmals beim Festival zu erleben ist, mit seiner virtuosen Kunstfertigkeit und interpretatorischen Intensität, die ihn an die Spitze der internationalen Cellisten geführt haben. „Ein Sommernachtstraum“, das Meisterwerk des siebzehnjährigen Felix Mendelssohn Bartholdy, hat den Open Air Konzerten ihr Motto gegeben. Das Werk führt in die geheimnisvolle Märchenwelt der Elfen, der tanzenden Rüpel und des verspielten Kobolds Puck. Feinsinnig und mit allen romantischen Attributen übersetzt der Komponist die zauberhafte Stimmung von Shakespeares Schauspiel mit idyllischen Farben und poetischem Schwung in die Sprache der Töne. Ein Höhepunkt und zugleich krönender Abschluss des Festivals.

Bei schlechtem Wetter verlegen wir die Konzerte vom Innenhof des Klosters Ettal in die Alpspitzhalle, Olympia-Eissport-Zentrum, Am Eisstadion 1, 82467 Garmisch-Partenkirchen. Wetterinformation am Veranstaltungstag: +49.(0)8821.910 5 999

Bustransfer GAP - Ettal - GAP und München - Ettal - München kann zugebucht werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass es nicht gestattet ist, selbst Getränke mitzubringen und diese bei den Open Air Konzerten zu konsumieren - Speisen sind erlaubt.


Cornelius Meister © Marco Borggreve
Cornelius Meister © Marco Borggreve

Cornelius MeisterCornelius Meister ist seit dieser Saison Generalmusikdirektor der Staatsoper und des Staatsorchesters Stuttgart. Seit 2017 ist er außerdem Principal Guest Conductor beim Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo. 2018 wurden ihm der OPUS Klassik als „Dirigent des Jahres“, der International Classical Music Award in der Kategorie „Symphonische Einspielung“ für die Gesamtaufnahme der Symphonien von Bohuslav Martinů sowie der Diapason d’Or und der Preis der Deutschen Schallplattenkritik für die DVD „Jules Massenet: Werther“ (Oper Zürich) verliegen.

2018 und 2019 dirigiert er Konzerte am Teatro alla Scala Mailand, in der Kölner Philharmonie, in Wien, Tokio und Shanghai. Als Operndirigent gestaltet er die Neuproduktion von „Così fan tutte“ an der Oper Zürich und debütiert mit „Don Giovanni“ an der Metropolitan Opera New York. In den darauffolgenden Spielzeiten wird er zusätzlich zu seinen Stuttgarter Produktionen mit Wagner und Richard Strauss an der Wiener Staatsoper, mit Mozart an der Metropolitan Opera New York und der Opéra de Paris sowie mit einer Uraufführung an der Bayerischen Staatsoper präsent sein. In seinen Konzerten führt Cornelius Meister nicht nur das Kernrepertoire auf (u.a. sämtliche Symphonien von Beethoven, Schumann, Brahms, Bruckner, Tschaikowsky, Mahler und Sibelius), sondern auch selten gespielte Werke und zahlreiche Uraufführungen. Zu seinen Partnern zählen Orchester wie das Royal Concertgebouw Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, National Symphony Orchestra Washington, Swedish Radio Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Tonhalle-Orchester Zürich, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin. Von 2005 bis 2012 war Cornelius Meister Generalmusikdirektor des Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg und von 2010 bis 2018 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien.


Jean-Guihen Queyras © François Sechet
Jean-Guihen Queyras © François Sechet

Jean-Guihen QueyrasNeugier und Vielfalt prägen das künstlerische Wirken von Jean-Guihen Queyras, der sich mit ganzer Leidenschaft der Musik widmet, sich dabei aber vollkommen unprätentiös und demütig den Werken gegenüber verhält, ganz im Sinne von Pierre Boulez, mit dem den Cellisten eine lange Zusammenarbeit verband.
Mit gleicher Intensität nimmt er sich sowohl Alter Musik – wie z.B. mit dem Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Concerto Köln – als auch zeitgenössischer Werke an. U.a. hat er Kompositionen von Ivan Fedele, Gilbert Amy, Bruno Mantovani, Michael Jarrell, Johannes-Maria Staud und Thomas Larcher zur Uraufführung gebracht.

Im November 2014 spielte er das Cellokonzert von Peter Eötvös anlässlich dessen 70. Geburtstags unter der Leitung des Komponisten ein.

Jean-Guihen Queyras ist bis heute aktives Gründungsmitglied des Arcanto Quartetts; mit Isabelle Faust und Alexander Melnikov bildet er ein festes Trio. Überdies sind Alexander Melnikov und Alexandre Tharaud seine Klavierpartner.
Seine Vielfältigkeit hat viele Konzerthäuser, Festivals und Orchester dazu bewegt, Jean-Guihen Queyras als Artist-in-Residence einzuladen, wie das Concertgebouw Amsterdam, das Festival d’Aix-en-Provence, Vredenburg Utrecht, De Bijloke Gent und die Wigmore Hall London. Jean-Guihen Queyras ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Philharmonia Orchestra, Orchestre de Paris, NHK Symphony sowie am Leipziger Gewandhaus und an der Tonhalle Zürich. Er arbeitet mit Dirigenten wie Iván Fischer, Philippe Herreweghe, Yannick Nézet-Séguin, Jiři Bělohlávek, Oliver Knussen und Sir Roger Norrington.
Jean-Guihen Queyras ist Professor an der Musikhochschule Freiburg und künstlerischer Leiter des Festivals „Rencontres Musicales de Haute-Provence“ in Forcalquier. Er spielt ein Cello von Gioffredo Cappa von 1696, das ihm die Mécénat Musical Société Générale zur Verfügung stellt.


SOCR © Petr Hornik
SOCR © Petr Hornik

Rundfunk Sinfonieorchester PragDas Rundfunk Sinfonieorchester Prague ist heute eines der bedeutendsten tschechischen Orchester. Seit der Saison 2018/19 ist Alexander Liebreich Chefdirigent und künstlerischer Leiter, Hauptgastdirigent ist derzeit Marek Šedivý.

In den letzten Jahren hat das Orchester mit tschechischen und ausländischen Dirigenten der Spitzenklasse wie Petr Altrichter, Radek Baborák, Jiří Bělohlávek, Tomáš Hanus, Jakub Hrůša, Tomáš Netopil, Stephan Asbury, John Axelrod, Ion Marin, Wayne Marshall, Michał Nesterowicz, Jean-Efflam Bavouzet, Gautier Capuçon, Sergey Khachatryan, Christian Lindberg, István Várdai, Elīna Garanča, Renée Fleming, Juan Diego Flórez, Dmitri Hvorostovsky, Jonas Kaufmann, Vilém Veverka, Roman Patočka und Alina Pogostkina zusammengearbeitet. Von den tschechischen Soilsten seien zudem zu nennen: Jan Bartoš, Tomáš Jamník, Ivo Kahánek, Jan Mráček, Adam Plachetka oder Lukáš Vondráček.

Das Orchester beauftragt zeitgenössische tschechische Künstler, wie z.B. Jan Ryant Dřízal, Jan Klusák oder Miroslav Srnka und führt deren Kompositionen auf.
Das Orchester gastiert in ganz Europa und Japan.

Von den Einspielungen sei die Janáček-Trilogie mit dem Dirigenten Tomáš Netopil – zwei dieser Einspielungen wurden von der Zeitschrift „Gramophone“ als Editor´s Choice gewürdigt – und die erste komplette Einspielung der acht Sinfonien von Miloslav Kabeláč oder die Aufzeichnung aller Klavierkonzerte von B. Martinů genannt. Das Orchester hat Dvořáks Oper “Alfred” und das Profilalbum des Solisten der Wiener Staatsoper, des Bassbaritons Adam Plachetka, als Weltpremiere aufgezeichnet.