RICHARD STRAUSS

Serenade für 13 Blasinstrumente Es-Dur op. 7 Tr 106

WOLFANG AMADÉ MOZART

Serenade Nr. 10 B-Dur KV 361 "Gran Partita"

Carlos Chamorro
Dirigent
Salzburg Ensemble
Ensemble

Die Zahl 13 bringt Unglück? Dies gilt nicht für Richard Strauss! Seine Serenade für 13 Blasinstrumente wurde für ihn eher zum Glücksbringer. Der gerade einmal 17-jährige Strauss erprobte sich darin als Komponist für Blasinstrumente. Die Serenade wurde sein erstes Stück, das außerhalb von seiner Heimatstadt München aufgeführt wurde – und das mehr als erfolgreich. Das Ergebnis: Weitere Aufführungen in ganz Deutschland, die Bekanntschaft mit Hans von Bülow, ein Kompositionsauftrag und jede Menge Anerkennung.

Bei der Besetzung und auch in der Komposition selbst hatte sich der junge Strauss wohl an Mozarts Gran Partita orientiert. Wann und für welchen Anlass Mozart seine Serenade mit der für ihre Zeit ungewöhnlichen Besetzung geschrieben hat, ist nicht bekannt. Durch Miloš Formans Filmklassiker Amadeus wurde vor allem der 3. Satz, das Adagio, populär. Im Film schwärmt die Figur des Antonio Salieri darüber, es sei „voll tiefster Sehnsucht, einer so unstillbaren Sehnsucht, dass ich erbebte und es mir schien, als hörte ich die Stimme Gottes“.

Karten € 29

Tickets erhältlich bei GAP-Ticket
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Carlos Chamorrostudierte zunächst Klavier, Korrepetition und Musikpädagogik am Konservatorium seiner Heimatstadt Madrid, bevor er im Jahr 2000 nach Salzburg zog und Aufbaustudien an der Universität Mozarteum in Orchesterdirigieren unter Dennis Russell Davies und in Chorleitung unter Karl Kamper absolvierte. Weitere Impulse erhielt er im Rahmen von Meisterkursen bei Sylvain Cambreling, Peter Gülke, Jesus López Cobos, Atso Almila und Arturo Tamayo. Bei diversen Opernproduktionen arbeitete er als Assistent von Dennis Russell Davies, Sylvain Cambreling, Giuliano Carella, Bruno Campanella und Andriy Yurkevych.
Er dirigierte die Mozart-Opern „Die Entführung aus dem Serail“, „Die Zauberflöte“ und „Cosi fan tutte“, „Orfeo ed Euridice“ von Gluck, Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ sowie „La Bohème“ von Puccini und arbeitete mit internationalen Größen wie Plácido Domingo, Anne Sofie von Otter, Mariella Devia, Kerstin Avemo, Nicola Alaimo und Barbara Bonney.
Er leitete u. a. das Salzburger Mozarteumorchester, das Brucknerorchester Linz, das Österreichische Ensemble für Neue Musik, die Landeskapelle Eisenach und die Orquesta Sinfónica de Madrid. Seine zahlreichen Engagements führten ihn ans Madrider Teatro Real, das Landestheater Eisenach, das Teatro Sociale di Como, das Mailänder Teatro degli Arcimboldi, das Teatro Grande di Brescia, das Teatro Ariosto di Reggio Emilia, das Teatro Alighieri Ravenna, das Teatro Fabbri in Fermo, das Teatro Sociale Bergamo, das Teatro Filarmonico di Verona und an die Opéra Royal de Wallonie.


Salzburg EnsembleDas Salzburg Ensemble ist ein Zusammenschluss von Solistinnen und Solisten aus führenden Orchestern in Deutschland und Österreich wie den Berliner Philharmonikern, dem RSB Berlin, den Bamberger Symphonikern, dem Orchester der Bayerischen Staatsoper, dem Brucknerorchester Linz, dem Mozarteumorchester oder der Bläserphilharmonie Salzburg. Die Musikerinnen und Musiker eint, dass Salzburg und die Universität Mozarteum eine Lebensstation in ihrer Laufbahn darstellt, sei es als ehemalige Studierende, als Lehrende oder als Professoren.
Wesentlich für die außerordentliche klangliche Homogenität des Salzburg Ensemble sind nicht nur die gemeinsame Musikuniversität und eine jahrelange Zusammenarbeit in den verschiedensten Besetzungen, sondern auch das Geprägtsein der Musikerinnen und Musiker durch zwei Komponisten, die für Salzburg von überragender Bedeutung sind, nämlich Wolfgang Amadé Mozart und Richard Strauss.

Die Namen der Solistinnen und Solisten des Salzburg Ensemble:

FLÖTE
Paolo Taballione
Edoardo Silvi

OBOE
Isabella Unterer
Luisa Marcilla-Sánchez

KLARINETTE
Wenzel Fuchs
Dario Zingales

BASSETTHORN
Marco Sala
Lorenzo Dainelli

FAGOTT
Miriam Kofler
Olga García Martín

HORN
Milena Viotti
David Fliri
Swantje Vesper
Susanna Gärtner

KONTRABASS
Roberto di Ronza