Franz Schubert

Viola

Richard Strauss

Ruhe, meine Seele

Wiegenlied

Morgen

Franz Schubert

Die Liebe D522

Hoffnung D251

Klärchens Lied (Die Liebe) D210

Suleika I

Suleika II

Richard Strauss

Ich wollt' ein Sträuslein binden

Säusle, liebe Myrthe!

Dein Lied erklang

Golda Schultz
Sopran
Jonathan Ware
Klavier

Ausgewählt haben die beiden Künstler ein Programm, das zwei Jahrhunderte herausragender Liedkunst umspannt. Lieder von Franz Schubert entfalten ihre Ausdrucksmacht und werden ergänzt von der glühenden Poesie und dem Farbenreichtum von Richard Strauss Gedichtvertonungen - eine Sternstunde.

In Kooperation mit Schloss Elmau im Rahmen der „Woche der Romantik".

 

Das Konzert wird vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten und am 30.07.19 ab 18.05 Uhr auf BR-Klassik gesendet.


(c) Gregor Rohrig
(c) Gregor Rohrig

Golda SchultzNach den jüngsten, von der Kritik gefeierten Debüts von Sophie (Der Rosenkavalier) bei den Salzburger Festspielen, Susanna (Le nozze di Figaro) am Teatro alla Scala und Pamina (Die Zauberflöte) an der Metropolitan Opera bis hin zur Aufführung von Sibilla in der Weltpremiere von Beat Furrers La bianca notte am Staatstheater Hamburg hat sich Golda Schultz einen festen Platz auf der Opernkarte gesichert. Von ihrem Debüt beim Glyndebourne Festival als Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro) schrieb The Guardian: „Es ist schwer, sich einen feineren Soprangesang oder eine überschwänglichere Darstellung als die von Golda Schultz vorzustellen.“

2019
Die gebürtige Südafrikanerin ist Absolventin der renommierten New Yorker Juilliard School und ehemaliges Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper in München, bevor sie eine Saison am Stadttheater Klagenfurt verbrachte, wo sie sich in Neuproduktionen von Der Rosenkavalier (Sophie) und Giulio Cesare (Cleopatra) besondere Aufmerksamkeit auf sich zog. Als ehemaliges Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper trat Schultz dort in den verschiedensten Rollen auf, darunter Sophie in der historischen Otto-Schenk-Produktion im Rahmen der Opernfestspiele 2014, Fiordiligi (Così fan tutte), Liù (Turandot), Musetta (La bohème), Micaëla (Carmen), Freia (Das Rheingold) und Pamina. Es war ihre erste Vitellia (La clemenza di Tito), die ihre Rückkehr zu den Salzburger Festspielen 2017 unter Teodor Currentzis in einer neuen Produktion von Peter Sellars und als Sophie markierte, dass sie in der vergangenen Saison für ihr Debüt am Neuen Nationaltheater Tokio nach früheren japanischen Auftritten auf Tournee mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen in Beethovens Fidelio unter Paavo Järvi nach Japan zurückgekehrt war.
Als Konzertsängerin ist Golda Schultz seit kurzem Mitglied des National Symphony Orchestra in Mahlers Symphonie Nr. 2 (Christoph Eschenbach), des Gewandhausorchesters Leipzig in Tippetts A Child of Our Time (Stefan Asbury), des Finnish Radio Symphony Orchestra in einem Programm mit Mozart-Arien (John Storgårds), des Iceland Symphony Orchestra in Strauss‘ Brentano Liedern (Andrew Litton) und des Cleveland Orchestra in Haydns Die Jahreszeiten (Franz Welser-Möst). Zusätzlich sang sie Beethovens Ah! Perfido unter Mirga Gražinytė-Tyla beim Musikfestival Heidelberger Frühling, Brahms‘ Ein deutsches Requiem mit Richard Farnes bei den BBC Proms, Mendelssohns Elias unter Fabio Luisi im Opernhaus Zürich und Canteloubes Chants d’Auvergne unter Vasily Petrenko beim Aspen Music Festival.
In der Saison 2018/19 singt Golda die Contessa Almaviva an der Wiener Staatsoper und dem Opernhaus Zürich, Clara in Jake Heggie’s It’s a Wonderful Life an der San Francisco Opera, an der Bayerischen Staatsoper Pamina und Liù und kehrt an die Metropolitan Opera als Nannetta (Falstaff) zurück. Mit Mahlers 4. Sinfonie und dem Mahler Chamber Orchestra tourt Gustavo Dudamel und sie nach Lissabon, Paris, Frankfurt, Köln, Barcelona und Madrid.
Nach ihrem hochgelobten Debütkonzert in der Londoner Wigmore Hall treffen Golda Schultz und Jonathan Ware auch in dieser Saison wieder auf ein All-Schubert Recital im Berliner Boulez Saal.


Jonathan Ware

Jonathan Ware gewann den Pianistenpreis der Wigmore Hall/Kohn Foundation International Song and Das Lied Competition und den 1. Preis des Internationalen Hugo Wolf Wettbewerbs 2014 in seiner laufenden Partnerschaft mit dem Bariton Ludwig Mittelhammer.
Als Liedbegleiter und Kammermusiker gefragt, gab Jonathan im letzten Jahr Rezitals in der Wigmore Hall (mit Golda Schultz, Robin Tritschler und Ludwig Mittelhammer), beim Aldeburgh Festival und im Boulez-Saal. Er arbeitete mit dem Vogler Quartett in Europa und dem Oboisten Olivier Stankiewicz in den USA zusammen und trat in der Morgan Library in New York mit großem Erfolg auf.
Zu den Engagements in dieser Saison gehören Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk und BBC Radio 3 sowie Rezitals in der Wigmore Hall mit Brenda Rae, das Berliner Konzerthaus mit dem Vogler Quartett, die Festivals Homburg und Heidelberger-Frühling. Als Tunnard Artist realisiert er Projekte bei Snape Maltings und arbeitet mit dem Posaunisten Peter Moore als Teil der ECHO Rising Stars zusammen.

2019
Jonathan unterrichtet an der Hochschule Hanns Eisler und der Barenboim-Said Academy in Berlin und kehrt regelmäßig als Mitarbeiter an die Verbier Festival Academy und die Samling Opera zurück. Er studierte an der Eastman School of Music, der Juilliard School und der Hochschule Hanns Eisler.
Zu den Auszeichnungen gehören der 1. Preis mit Ludwig Mittelhammer im Internationalen Hugo-Wolf-Wettbewerb und der Pianistenpreis beim Gesangswettbewerb Das Lied und Wigmore Hall/Kohn Foundation.
Er spielte für BBC Radio 3 mit Peter Moore, gab Rezitals in der Wigmore Hall, der Münchner Philharmonie, der Kolner Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus, den Rheingau Festspielen und Festivaldialogen im Mozarteum Salzburg, in Zusammenarbeit mit Mojca Erdmann, Ludwig Mittelhammer, Michael Collins, Dame Ann Murray, Ailish Tynan, Nika Goric und Benjamin Appl, u.a.
Darüber hinaus gab Ware Rezitals in der Alice Tully Hall, Carnegie’s Weill Hall im Rahmen von Marilyn Horne’s The Song Continues Programm, dem Lincoln Center mit dem Cellisten Michael Katz, dem Ravinia Festival und der Phillips Collection Washington DC. Außerdem unternahm er eine Nordamerika-Tournee mit der Mezzosopranistin Tara Erraught.
Jonathan ist leidenschaftlich am Liederrepertoire interessiert und leitete in der Saison 2012/13 als Co-Artist ein Jahr lang ein Festival, das der Aufführung der gesamten Schubert Lieder in New York gewidmet war. Er war Mitglied des Begleitpersonals des Steans Institute beim Ravinia Festival in Chicago und des Coaching-Teams der Internationalen Meistersinger Akademie in Neumarkt. Er arbeitete auch als Korrepetitor an der Juilliard Opera, der New York City Opera und der Frankfurter Oper.
Als Solist hat Jonathan Konzerte in Dallas, New York, Washington DC, Miami und Hammamatsu in Japan gegeben. Er gewann den Großen Preis beim Kingsville International Competition 2005 und war Medaillengewinner beim Missouri Southern und New York International Piano Competition 2002. Seine Auftritte wurden in der WQXR (New York), WFMT (Chicago), WRR (Dallas), im Bayerischen Rundfunk und im US-Fernsehen übertragen.