LIEDER VON
LUDWIG VAN BEETHOVEN
RICHARD STRAUSS

(MIT 2 URAUFFÜHRUNGEN)
GUSTAV MAHLER
JOSEPH MARX
Petra Lang
Mezzosopran
Adrian Baianu
Klavier

Einführung um 18:15 Uhr


Karten € 29
(Telefonische Vorreservierung möglich bei GAP-Ticket unter +49 . (0)8821 . 7301995)


© Ann Weitz
© Ann Weitz

Petra LangPetra Lang gilt heute als eine der renommiertesten Wagner-Interpretinnen. Sie sang Isolde in Bayreuth, München und Wien, war Brünnhilde in Ring-Zyklen an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann, an der Wiener Staatsoper unter Peter Schneider und am Grand Théâtre de Genève unter Ingo Metzmacher. Sie gestaltete  Brünnhilde in Bamberg, Berlin, Budapest, Bukarest, Dortmund, Luzern, München, Paris, Stuttgart und Tokyo.

Ihre legendäre Ortrud war weltweit zu erleben. Nach Anfängen im lyrischen Mezzo-Fach ist sie bekannt für die Darstellung von Judith (Herzog Blaubarts Burg), Cassandre (Les Troyens), Ariadne (Ariadne auf Naxos), Marie (Wozzeck) und die Interpretation ihrer Wagner-Partien (Brangäne, Sieglinde, Venus, Kundry, Waltraute, Fricka).

Die Sängerin singt an den großen Häusern diesseits und jenseits des Atlantiks, trat bei den Festspielen von Salzburg, Bregenz, Edinburgh und Bayreuth (Brangäne, Ortrud undIsolde) auf.

Die Interpretation der Cassandre in einer Live-Aufnahme von „Les Troyens“ unter Sir Colin Davis  und dem London Symphony Orchestra brachte ihr 2 Grammy Awards, den BRIT Award, den Preis der deutschen Schallplattenkritik, und den prix d’or de l’académie du disque.

Sie hat eine besondere Verbindung zum Werk Gustav Mahlers, spielte dessen Symphonien Nr. 2 und 3 unter Riccardo Chailly und dem Concertgebouw-Orkest für DECCA ein, sang ein weit gespanntes Konzertrepertoire von Bach bis zur Moderne und ist eine sensible Liedersängerin. Sie gab Liederabende mit Adrian Baianu, Malcolm Martineau, Carmen Piazzini, Maurizio Pollini, Wolfram Rieger, Charles Spencer und Einar Steen-Noekleberg in Amsterdam (Concertgebouw), Brüssel (La Monnaie), Dresden (Semperoper), Edinburgh, Genf (Victoria-Hall, Grand Théâtre), Gent, London (Wigmore-Hall, St. Lukes), Mailand (Scala), München (Gasteig), New York (Carnegie-Weill-Hall, Danny Kaye Hall, Rockefeller University), Tokyo und Paris (Châtelet, Louvre, Salle Pleyel).

Geboren in Frankfurt am Main, studierte sie nach einem abgeschlossenem Violin-Studium Gesang bei Gertie Charlent und Ingrid Bjoner, erarbeitete ihre Wagner-Partien auch mit Astrid Varnay und studierte mit dem italienischen Tenor Angelo Loforese. Sie besuchte Meisterkurse bei Judith Beckmann,  Brigitte Fassbaender, Hans Hotter, Dietrich Fischer- Dieskau und Peter Schreier.

Petra Lang ist auch selbst eine leidenschaftliche Pädagogin. Schon während und nach ihrem abgeschlossenen Violin-Studium arbeitete sie  von 1982 bis 1989 als Lehrerin für Violine, Viola, Musikalische Früherziehung und Musikalische Grundausbildung an der Musikschule Gross-Gerau und an der Städtischen Musikschule in Rüsselsheim.

Sie gab Meisterkurse für Gesang für die Mahler Society London (2006), an der Kölner Musikhochschule (2007), in Münster (2007/2008), in London (2009, 2012), im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2013 einen Meisterkurs für Wagner-Gesang, Meisterkurse an der St. Goar Music Academy (2014/15), 2015 einen Meisterkurs für das Studio der Oper Köln und 2018 einen Meisterkurs an der Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg Universität, Mainz.


Adrian Baianu

Adrian BaianuNach dem Abitur Musikstudium in München (Klavier bei Gottfried Hefele, Liedgestaltung bei Erik Werba, Helmut Deutsch, Norman Shetler und Siegfried Mauser), Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Italienische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und am Mozarteum in Salzburg.

Adrian Baianu arbeitet als Korrepetitor und Liedbegleiter u. a. mit Susan Anthony, Wolfgang Brendel, Albert Dohmen, Wolfgang Koch, Petra Lang, Regula Mühlemann, Noemi Nadelmann, Tareq Nazmi, Andreas Schmidt, Wolfgang Schwaiger, Cheryl Studer,  Falk Struckmann, Juha Uusitalo, Michael Volle, Okka von der Damerau, Edith Wiens und Elena Zaremba.

Liederabende in Berlin (Komische Oper), Bern, Grand Theatre de Geneve, Krakau, Wigmore-Hall und St. Lukes London, Leipzig (Gewandhaus), Monte Carlo, München (Prinzregententheater), Savonlinna (Opernfestival), Strasbourg, Stuttgart, Valencia (Palau de les Artes und Palau de la Musica), Zürich, La Monnaie, Brüssel, Strassburg, Tokyo Spring Festival.